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Zürich-Gruppe umklammert Baloise

Rolf Hüppi, Präsident der Zurich holt die Baloise (noch) nicht nach Zurich. Keystone

Die Zurich Financial Service Group legt Hand an die Baloise-Versicherungen. Mit der Übernahme der INZIC AG kontrolliert der Finanzkonzern nun knapp 30 Prozent der Baloise. Ein Übernahme-Angebot wird nicht gemacht. Baloise will selbständig bleiben.

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2000 - 08:58 publiziert

Seit Jahren steht die laut "Aktienführer Schweiz" höchst profitable Baloise-Gruppe im Zentrum von Übernahmegerüchte. Nun hat die Zürich einen Schritt unternommen, um ihre Baloise-Beteiligung fester in den Griff zu nehmen. Der Allfinanzkonzern kaufte von der Incentive-Gruppe für 405 Millionen Franken 30 Prozent der INZIC AG (hier hat die Incentive Investment ihren Bâloise-Anteil eingebracht). Damit ist die Zürich nun alleinige Besitzerin der INZIC.

Alle Möglichkeiten offen

Der Schritt erlaube es der Zürich, das Baloise-Investment flexibel zu managen, wird Zürich-Präsident Rolf Hüppi zitiert. Derzeit plane Zürich kein öffentliches Kaufangebot für Baloise-Aktien zu lancieren. Das Engagement sei eine sehr attraktive Finanzbeteiligung. Für die Zukunft will die Zürich aber alle Optionen offen lassen, auch einen weiteren Ausbau der Beteiligung.

Wir bleiben selbstständig

Zur selben Zeit und einmal mehr betonte die Baloise-Spitze ihre Absicht, die Zukunft weiterhin selbständig zu gestalten und eine eigenständige Strategie zu verfolgen. Die Aufstockung des Zürich-Anteils sei zu erwarten gewesen. Für die Analysten der Bank Sarasin in Basel würde eine Übernahme der Baloise durch die Zürich derzeit keinen Sinn machen.

swissinfo und Agenturen

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