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Zoo Zürich: Die Tropen kommen

Die Regenwald-Halle im Zoo-Zürich wird ab dem Jahr 2003 Tropenfeeling vermitteln. Keystone

Bis August wird die Tigeranlage fertig sein. Im Herbst dann das Wolfsgehege. 2002 kommt das Zoorama und 2003 die Regenwald-Halle. Die Regenwald-Halle samt Annexbauten soll das Prunkstück des künftigen Zürcher Zoos werden.

Dieser Inhalt wurde am 30. Juli 2001 - 08:58 publiziert

Die Pflanzen und Bäume für die Halle seien in Madagaskar, aber auch in Malaysia und Florida bereits ausgewählt worden, sagt Zooentwickler Andreas Hohl. Demnächst werden sie nach Europa verschifft und in Treibhäusern in Holland und Belgien zwischengelagert, bis sie im Herbst 2002 eingepflanzt werden. Bis alles eingewachsen ist und die Tiere eingewöhnt sind, wird es Juni 2003.

Vom Zoo-Hauptareal zur Regenwald-Halle wird gleichzeitig ausserhalb des heutigen Zoos eine Fussgänger-Verbindung erstellt. Etwa in der Hälfte des Weges entsteht das Zoorama. Mit Schafen, Meerschweinchen, Hühnern und Gänsen zum Streicheln ist es vor allem für Familien und KInder. Darin integriert wird ein bestehendes Bauernhaus samt Scheune. Gegenüber wird der Kinderspielplatz sein.

Doppelt so gross

Die Regenwald-Halle ist - wenn auch der spektakulärste - nur ein Bestandteil des Zoo-Ausbaus, wie er bis 2020 geplant ist. Das Areal soll von heute 12 auf 28 Hektaren vergrössert werden. Dabei sind nicht mehr Tiere vorgesehen als heute - sie haben aber viel mehr Platz.

Schon in den neuen Anlagen leben der Kleine Panda und die Schneeleoparden-Dame, die in diesem Sommer Gesellschaft von einem Pärchen erhält. Im August wird das Gehege für die Amur-Tiger eingeweiht. Und auch die Wolfsanlage gleich nebenan ist praktisch fertiggestellt.

Bis 2003 werden laut Hohl rund 100 Mio. Franken in die Zoo-Erweiterung gesteckt worden sein. Beiträge von je 20 Mio. Franken bewilligten die Stimmberechtigten von Stadt und Kanton Zürich 1997. Für Arbeiten an der Infrastruktur zahlen Kanton und Stadt nochmals je 4,8 Mio. Franken. Der Rest wurde vor allem via Spenden aufgebracht.

Geld für Löwenanlage

Auch nach 2003 soll der Ausbau sukzessive weitergehen. Neue Projekte sind ein afrikanisches Gebirge, ein südamerikanischer Regenwald mit Affeninseln. Schliesslich sollen auch die Indischen Löwen endlich ihren engen Käfig verlassen und in eine grosszügige Anlage zügeln dürfen.

Swissinfo und Elisabeth Hausmann, sda

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