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WWF Schweiz startet Klimakampagne "Wir sind das Klima"

Der WWF Schweiz hat eine neue Klimakamapgne gestartet. Unter dem Motto "Wir sind das Klima" wird auf die Bedrohung der Ökosysteme durch das Verbrennen fossiler Energieträger hingewiesen.

Dieser Inhalt wurde am 30. März 2000 - 12:14 publiziert

Der WWF Schweiz hat eine neue Klimakamapgne gestartet. Unter dem Motto "Wir sind das Klima" wird auf die Bedrohung der Ökosysteme durch das Verbrennen fossiler Energieträger hingewiesen. Für die energiepolitischen Abstimmungen vom September soll ebenso sensibilisert werden wie für den Klimagipfel in Den Haag.

Der Klimawandel sei derzeit eine der grössten Bedrohungen für die Artenvielfalt und die Lebensgrundlagen der Menschheit, Klimaschutz habe deshalb international wie national erste Priorität, sagte WWF-Schweiz-Präsidentin Brigitta Hellat am Donnerstag (30.03.) an einer Pressekonferenz in Bern.

Der rasante Klimawandel sei keine Laune der Natur, sondern von Menschen gemacht. Nur mit einer drastischen Senkung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energien könne die Klimaerwärmung gestoppt werden. Laut ETH-Klimaforscher Christoph Schär war das letzte Jahrzehnt das wärmste seit mindestens tausend Jahren.

Hauptgrund für den menschlichen Einfluss auf das Klima sei die Freisetzung von Treibhausgasen, verursacht durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Ergebnisse des nationalen Schwerpunktprogramms Umwelt zeigten die Auswirkungen des Klimawandels auf die Häufigkeit von Starkniederschlägen und Überschwemmungen im Alpenraum.

Mit der Kampagne hat der WFF allem voran die energiepolitischenAbstimmungen vom kommenden 24. September im Auge. Es geht dabei um die Solar-Initiative und den Gegenvorschlag für eine Förderabgabe sowie um den Gegenvorschlag zur inzwischen zurückgezogenen Energie-Umwelt-Initiative. WWF-Experten gehen davon aus, dass die bisherigen energiepolitischen Programme des Bundes die Trendumkehr nicht schaffen.

Es brauche weitergehende finanzielle Anreize wie etwa einen Solarrappen, um die Energieeffizienz zu steigern und erneuerbare Energien zu fördern. Auf endliche Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder Atomstrom müsse eine Abagbe erhoben werden.

Den vom Bundesrat vorschlagenen Förderabgabeartikel unterstützt der WWF deshalb ebenso. Im Hinblick auf den Klimagipfel vom November in Den Haag fordert der WWF die Schweizer Behörden auf, sich auf eine Reduktion des Klimagases Kohlendioxid um 25 Prozent bis zum Jahr 2010 zu verpflichten.

swissinfo und Agenturen

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