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Wolken trüben den Konjunkturhimmel

Trotz der Krise an den Finanzmärkten erwarten die Ökonomen des Bundes keinen Konjunktureinbruch. Für 2009 setzen sie jetzt aber die Wachstumserwartungen nach unten.

Dieser Inhalt wurde am 31. März 2008 - 08:53 publiziert

Für das laufende Jahr hält das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) an seiner Prognose fest: Die Schweizer Wirtschaft wird demnach 1,9% wachsen.

Für 2009 aber gingen die Experten des Bundes in ihrer jüngsten Konjunkturprognose über die Bücher: Nicht mehr 1,7%, wie bisher vorausgesagt, sondern nur noch 1,5% soll das Brutto-Inlandoprodukt (BIP) der Schweiz zunehmen. Damit setzt die Schweizer Wirtschaft ihren langsameren Wachstumskurs fort. Noch im Jahr 2007 hat das BIP-Wachstum 3,1% betragen.

Zwar habe sich die Wirtschaft bis anhin robust gezeigt. Doch nun könne sich die Schweiz der Krise an den internationalen Finanzmärkten nicht mehr entziehen, begründete das Seco seine Korrektur.

Bankenbranche als "Klumpenrisiko"

Eine mögliche weitere Verschärfung der Finanzkrise stelle ein erhebliches, wenn auch schwer abschätzbares Konjunkturrisiko dar. Von einer anhaltenden Finanzkrise wäre die Schweiz deshalb in besonderem Masse betroffen, weil die Entwicklung auf den Finanzmärkten wegen des überdurchschnittlichen BIP-Anteils des Finanzsektors (Banken) tendenziell stärker als in anderen Ländern auf die Konjunktur durchschlägt.

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