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Wohneigentum wird teurer

Wer von einem Eigenheim träumt, wird tiefer in die Tasche greifen müssen. Keystone

Die Preise für Eigenheime ziehen in der ganzen Schweiz wieder an. Die Grossbank UBS rechnet für 2001 mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 3,5 Prozent. Die regionalen Unterschiede sind allerdings enorm.

Dieser Inhalt wurde am 02. Februar 2001 - 13:17 publiziert

Nach der jahrzehntelangen Phase mit markanten Preiseinbrüchen habe der Schweizer Markt für Wohnimmobilien wieder Tritt gefasst, teilte die UBS am Freitag (02.02.) mit. Je nach Art, Grösse und Lage der Wohnungen rechnen die Ökonomen der Bank aber mit sehr unterschiedlichen Preisentwicklungen.

Bevorzugte Wohnlage am Genfersee

Generell sehr hoch sei das Kosten-Niveau in den Regionen Zürich, Genfersee und in Teilen der Zentralschweiz. Den stärksten Preisanstieg für das laufende Jahr erwartet die UBS bei den Einfamilienhäusern in der Genferseeregion (plus 5,7 Prozent) und beim Stockwerkeigentum in der Zentralschweiz (plus 5,6 Prozent).

Erneut deutlich teurer wird das Eigenheim auch in der Agglomeration Zürich, wo die Preise für Einfamilienhäuser um 5 Prozent und für Eigentumswohnungen um 3,3 Prozent steigen sollen.

Der Liegenschaftsmarkt in der Südschweiz zeichne sich durch einen hohen Bestand an touristischen Zweitwohnungen aus. Damit sei er stark von der Wirtschaftsentwicklung abhängig. Während im Wallis das Preisniveau tief sei, liege das Tessin preislich im schweizerischen Mittelfeld und Graubünden im obersten Drittel.

Nordwestschweiz im Mittelfeld

Die Nordwestschweiz (Einfamilienhäuser plus 2,9 %, Eigentumswohnungen plus 2,4 %) sei durch ein sehr hohes Preisniveau in der Stadt Basel und den angrenzenden Gebieten geprägt. Ausserhalb seien die Preise aber durchschnittlich bis günstig.

Für den Kanton Bern stellt die Untersuchung durchschnittliche Preise für Stockwerkeigentum (plus 4 %), aber verhältnismässig tiefe Preise für Einfamilienhäuser (plus 3,7 %) fest.

Günstige Ostschweiz

Ausgesprochen günstig sind die Wohnungen in den Westschweizer Kantonen Freiburg, Neuenburg und Jura (Einfamilienhäuser plus 2,6 %, Eigentumswohnungen plus 2,3 %) sowie in den Ostschweizer Kantonen St. Gallen, Thurgau sowie den beiden Appenzell (plus 1,2 % und plus 1,1 %).

swissinfo und Agenturen

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