Navigation

Wirtschaftskrise - die neue Hauptsorge

Die Wirtschaftskrise macht den Schweizern Angst. Am häufigsten fürchten sie sich davor, die Stelle zu verlieren und im Alter ohne Geld dazustehen. Typische Sorgen der Hochkonjunktur, wie etwa der Umweltschutz, verlieren dagegen an Bedeutung.

Dieser Inhalt wurde am 15. Dezember 2008 - 11:42 publiziert

Dies zeigt das Sorgenbarometer 2008 der Grossbank Credit Suisse. Neben drohender Arbeitslosigkeit und unsicherer Altersvorsorge sorgen sich die Schweizer zudem besonders häufig um ihre Gesundheitsversorgung.

Laut der der CS machen diese drei Themen seit acht Jahren die Podestplätze unter sich aus. Erstaunlich sei hingegen Sorge Nummer vier - die Inflation. Sie habe mit einem Plus von 12% den grössten Sprung nach vorne gemacht.

So lasse sich feststellen, dass in breiten Kreisen der Bevölkerung das Gefühl aufgekommen sei, dass man sich mit dem vorhandenen Geld immer weniger leisten könne.

Auch die Angst vor Flüchtlingen wurde 2008 deutlich weniger häufig genannt. Das Thema landete nur noch auf Platz 8 (Vorjahr 4).

Die Sorge um die Umwelt scheint ebenfalls in den Hintergrund zu treten. Nach einem markanten Anstieg im Jahr 2007, von Platz 21 auf Platz 7, ist das Thema nun wieder auf Platz 9 abgerutscht.

Für das Sorgenbarometer 2008 befragte die CS im September insgesamt 1000 Schweizer Stimmberechtigte in allen Landesteilen.

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?