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Höhere Rückstellungen bei Zurich Financial

Die Immobilienkrise in Grossbritannien und Irland schlägt auch auf den Schweizer Finanzkonzern Zurich Financial (ZFS) durch. Dessen Banksparte erhöht die Rückstellungen für Ausfälle auf Immobiliendarlehen um 330 Mio. Dollar.

Dieser Inhalt wurde am 16. Juli 2010 - 13:58 publiziert

Offenbar hat die anhaltende Verschlechterung der Immobilienmärkte in den beiden Ländern diesen Schritt nötig gemacht. Bereits 2009 hatte ZFS in Irland keine neuen gewerblichen Immobiliendarlehen vergeben und in Grossbritannien wurde die Vergabe deutlich eingeschränkt.

Seit Juni dieses Jahres gewähren die britische Dunbar Bank und die irische Zurich Bank überhaupt keine solchen Kredite mehr. Die Dunbar Bank ist eine Tochtergesellschaft der Zurich Bank, welche wiederum zu 100% ZFS gehört. ZFS verfügt einzig auf den britischen Inseln über eine Banksparte.

Für das britische Geschäft werden 250 Mio. Dollar Rückstellungen gebildet, für den irischen Markt betragen die Rückstellungen 80 Mio. Dollar. Sie werden im ersten Halbjahr 2010 verbucht.

Grossbritannien und Irland schlitterten wegen der Finanzkrise in eine schwere Rezession. Besonders in Irland war die Spekulationsblase am Immobilienmarkt ausgeprägt.

swissinfo.ch und Agenturen

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