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Geldcast Update: Was hat Australien mit der Schweiz zu tun?

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Die australische Zentralbank wird von den Märkten angegriffen und verliert die Kontrolle über die Zinsen. Ähnliches ist der Schweizerischen Nationalbank 2015 mit dem Euro-Mindestkurs passiert. Doch was steckt dahinter?

Dieser Inhalt wurde am 15. November 2021 - 15:00 publiziert
Fabio Canetg

Der Staat soll sich günstig verschulden können. Das hat die Reserve Bank of Australia (RBA) beim Ausbruch der Pandemie versprochen. Sie fixierte dazu die Zinsen auf den dreijährigen Staatsanleihen bei 0,1 Prozent. Ökonom:innen nennen das Yield Curve Control.

Das hat problemlos funktioniert – bis es nicht mehr funktionierte. Am 29. Oktober verkauften die Anlegerinnen und Anleger massenhaft australische Staatsanleihen. Um die Zinsen stabil zu halten, hätte die RBA diese Staatsanleihen aufkaufen müssen. Doch sie tat es nicht. Als Folge stiegen der Zinsen auf über 0.55 Prozent.

Was ist da genau passiert? Und was kann die Schweizerische Nationalbank davon lernen? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update.

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Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Im Geldcast Update gibt es das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Durch die Sendung führt Fabio CanetgExterner Link, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

Und hier zum Nachhören auf Spotify: 

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Der swissinfo.ch-Geldcast

Autor Fabio CanetgExterner Link hat an der Universität Bern und an der Toulouse School of Economics zum Thema Geld­politik doktoriert. Heute ist er Dozent MAS an der Universität Bern.

Als Journalist arbeitet er für die SRF Arena, das Republik Magazin und swissinfo.ch. Er moderiert den Geldpolitik-Podcast "GeldcastExterner Link".

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