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Die Schweiz ist innovativstes Land der Welt

Die Schweiz liegt bei Innovationen weltweit an der Spitze. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) dürfte die anhaltend schwache Konjunktur die Innovationstätigkeit der Schweiz jedoch erheblich schwächen.

Dieser Inhalt wurde am 08. März 2010 - 15:39 publiziert

Die Innovationsleistung folge der Konjunktur mit geringer Verzögerung. In schlechten Zeiten schwänden die Eigenmittel der Unternehmen, die meist zur Finanzierung von Innovationsaktivitäten herangezogen werden.

Somit sei die Innovationstätigkeit der Schweiz bereits heute rückläufig. Eine Fortsetzung dieser Entwicklung werde das Wachstumspotential der Schweizer Wirtschaft mittelfristig beeinträchtigen, hiess es weiter.

Viele EU-Länder wie Finnland, Dänemark, Belgien und Deutschland hätten in den letzten zehn Jahren gegenüber der Schweiz Boden gut gemacht. Dies sei einerseits auf Fortschritte im Ausland zurückzuführen.

Noch mehr ins Gewicht falle aber die Abnahme der Innovationstätigkeit der Schweiz in der Industrie (in den 1990er-Jahren) und im Dienstleistungssektor (frühe 2000er-Jahre).

Seither habe sich der Vorsprung der Schweiz zwar stabilisiert. Er sei aber zum Teil nur noch klein.

Das Innovationsklima in der Schweiz sei zwar günstig. Ein ungelöstes Problem bleibe jedoch der Mangel an qualifiziertem Personal. Dieser sei trotz starker Zuwanderung aus dem EU-Raum während des letzten wirtschaftlichen Aufschwungs zu einem Bremsfaktor geworden, hiess es weiter.

Die Daten für die Studie hatte die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich kurz vor der Wirtschaftskrise im Herbst erhoben.

swissinfo.ch und Agenturen

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