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Bahnfahren wird teurer

Bahnfahren in der Schweiz wird teurer: Die SBB und die anderen Anbieter des öffentlichen Verkehrs erhöhen ihre Preise auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2010 um durchschnittlich 5,9 Prozent.

Dieser Inhalt wurde am 04. August 2010 - 17:28 publiziert

Gefordert hatten die Bahnen durchschnittlich 6,5 Prozent. Sie einigten sich mit Preisüberwacher Stefan Meierhans nun auf 5,9 Prozent, wie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und der Preisüberwacher am Mittwoch mitteilten. Am stärksten zur Kasse gebeten werden Käufer von General- oder Halbtax-Abos.

Die Preiserhöhung auf Einzelbilletten und Streckenabonnementen wurde indes von den geplanten 3,4 auf 2,4 Prozent zurückgenommen.

Die SBB rechnet wegen der Einigung von Preisüberwacher und dem Verband öffentlicher Verkehr mit Mindereinnahmen von insgesamt 11 Mio. Franken. "Der SBB wird Geld fehlen", sagte Sprecher Daniele Pallecchi.

Der Sprecher betonte, dass die seit der letzten Preiserhöhung 2007 aufgelaufene Teuerung 4 Prozent betrage. Das sei deutlich mehr als die Erhöhung der Preise für Einzelbillette und Streckenabonnemente. Insgesamt steigen die Fahrpreise der öffentlichen Verkehrsmittel im Dezember laut dem Verband öffentlicher Verkehr um 5,9 Prozent.

Politik, Verwaltung und der Verband öffentlicher Verkerh seien nun gefordert, nach Lösungen für die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs zu suchen.

Die Umweltorganisation Umverkehr sprach in einer Mitteilung von massiver Wettbewerbsverzerrung. Die Erhöhung der Preise insgesamt sei trotz der Einigung mit dem Preisüberwacher happig und deutlich stärker als der Anstieg der Benzinpreise. Dies wirke sich negativ aus auf die umweltfreundliche Mobilität.

swissinfo.ch und Agenturen

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