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Auch mit Wein lässt's sich Zocken

Wein kaufen lohnt sich nicht nur für Geniesser, sondern auch für Anleger. Das zeigt eine Studie zweier Wirtschaftswissenschaftler der Universität Freiburg. Edle Tropfen brächten hohe Renditen und senkten das Risiko im Portfolio, so ein Fazit.

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2010 - 16:31 publiziert

Jean-Philippe Weisskopf und Philippe Masset analysierten die an Weinauktionen in den USA gehandelten Preise von 1996 bis 2009. Sie stellten verschiedene Wein-Indexe zusammen und verglichen ihre Wertentwicklung mit dem Russell 3000, einem Kursindex, in dem 3000 grosse US-Unternehmen enthalten sind.

Der Aktienindex stieg zwar von 1996 bis 2000 stärker als der allgemeine Weinindex der beiden Forscher, teilte die Uni Freiburg mit. Doch von 2001 bis 2003 machten die Aktien einen tiefen Taucher. Der Weinindex dagegen stieg weiter.

Weder die Terroranschläge in New York noch das Platzen der Internetblase hätten grosse Folgen gehabt auf die Weinpreise, schreiben die Forscher.

Von 2005 bis 2008 verdoppelte sich der Wert des allgemeinen Weinindexes. Von Mitte 2008 bis Januar 2009 fiel der Index wegen der Finanzkrise um 17%. Aber in derselben Zeitperiode stürzte der Russell 3000 um fast die Hälfte ab (47%).

Insgesamt habe Wein im Portfolio höhere Renditen gebracht und tiefere Risiken beinhaltet als der Russell-3000-Index, kommen Weisskopf und Masset in ihrer von der "American Association of Wine Economists" publizierten Studie zum Schluss. Das gelte vor allem in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs.

swissinfo.ch und Agenturen

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