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Winterstürme haben bei Swiss Re Schadenforderungen von 900 Millionen Franken zur Folge

Die verheerenden Winterstürme in Europa werden bei der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft Swiss Re Schadenforderungen von schätzungsweise 900 Millionen Franken zur Folge haben. Trotzdem wird ein höheres Ergebnis erwartet.

Dieser Inhalt wurde am 17. Januar 2000 - 10:36 publiziert

Die verheerenden Winterstürme in Europa werden bei der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft Swiss Re Schadenforderungen von schätzungsweise 900 Millionen Franken zur Folge haben. Trotzdem erwartet Swiss Re laut eigenen Angaben für 1999 ein im Vergleich zum Vorjahr höheres Ergebnis.

Ein bedeutender Anteil der Schadenforderungen nach den Winterstürmen "Lothar" und "Martin" an die Swiss Re ist auf die grossen Schäden in Frankreich zurückzuführen, wie der weltweit zweitgrösste Rückversicherer am Montag (17.01.) in Zürich bekannt gab. Swiss Re könne den grössten Teil dieser Schadenforderungen durch die Schwankungsrückstellungen absorbieren, die speziell für solche Gross- und Katastrophenschäden geschaffen werden. Es seien praktisch keine Retrozessionverträge abgeschlossen worden, die Deckung für diese Winterstürme gewähren.

Für das gesamte Geschäftsjahr 1999 rechnet der Rückversicherer dank der guten Entwicklung der Finanzmärkte und eines aktiven Portfolio-Managements sowie eines guten Lebenresultats mit einem Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern hatte für letztes Jahr ein ordentliches Konzernergebnis von 2,500 Milliarden Franken ausgewiesen - 18 Prozent als 1998.

SRI und Agenturen

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