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Wer die Rute zückt, verdirbt sein Kind

Der Erziehungsstil und die Herkunft der Eltern sind in der Schweiz laut einer Studie des Schweizerischen Nationalfonds für das spätere Gelingen des Lebens entscheidend. Gefordert wird mehr Chancengleichheit für die Kinder.

Dieser Inhalt wurde am 26. August 2008 - 14:43 publiziert

In der Schweiz leben 80% der rund 1,4 Millionen Kinder mit ihren Eltern zusammen. 44% der 6-Jährigen sind dabei einer strengen Erziehung ausgesetzt. Unter einem strengen Regime im Elternhaus stehen mit 15 immer noch 20% der Jugendlichen.

Gemäss der Studie "Kindheit und Jugend in der Schweiz" ist das kindliche und jugendliche Wohlbefinden hierzulande im Vergleich zu 21 Industrienationen zwar gut. Neben dem Erziehungsstil setzen aber geschlechtstypische Unterschiede, Bildung, Armut und Migration den Sprösslingen zu.

Eine gleichgültige oder ausschliesslich fordernde Erziehung führt dazu, dass Junge ihr Leben häufiger als sinnlos bezeichnen.

Fruchtbarer dagegen erwies sich laut der Studie eine Erziehung mit viel Unterstützung, weniger Druck und Bestrafung und einer guten emotionalen Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die Schulleistungen waren besser, die Sozialkompetenz höher.

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