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Wenig Annullierungen in Schweizer Wintersport-Orten

Auch mit wenig Schnee - den Skifahrerinnen und Skifahrern gefällts. Keystone Archive

Trotz Wärmeeinbruch und wenig Schnee sind die Schweizer Wintersport-Orte für diesen Monat weitgehend ausgebucht.

Dieser Inhalt wurde am 05. Februar 2002 - 13:22 publiziert

Nach Weihnachten und Neujahr ist der Februar für die Wintersportorte die wichtigste und einträglichste Zeit. In diesen Wochen sind Schulferien: Es würden doppelt so viele Unterkünfte nachgefragt wie angeboten werden könnten, sagte Rainer Jost, Sprecher für das Aletschgebiet (VS).

Für die nächsten drei Wochen sei praktisch alles ausgebucht, im März seien aber noch Betten zu haben. Auch in Zermatt ist der Buchungs-Stand sehr gut, einige Hotelzimmer sind aber noch frei, wie Marta Simmen, Sprecherin von Zermatt Tourismus, festhielt.

Zu warm für Schneekanonen

Dank den Schneekanonen hätten auch die Talabfahrten offen gehalten werden können. In den vergangenen Nächten konnten die Maschinen wegen des Wärme-Einbruchs aber nicht mehr eingesetzt werden, sagte Simmen.

Der Schnee schmilzt auch in Verbier, jedoch sind bis anhin 90 Prozent der Anlagen und Pisten weiterhin offen. Buchungs-Annullierungen habe man nicht mehr als üblich erhalten, hiess es beim Tourismusbüro.

Dies gilt auch für Gstaad im Berner Oberland. Die Region profitiere von einem hohen Stammgastanteil von fast 75 Prozent, wie Marketing-Leiter Eduardo Zwyssig sagte. Für März werde eher kurzfristig gebucht. "Wenn es bis dann nicht mehr schneit, wird es ein schlechter Monat."

Im Moment könne oberhalb von 1400 bis 1500 Metern über Meer Ski gefahren werden, allerdings sei der Schnee frühlingshaft, das heisst am Morgen jeweils hart, am Nachmittag sulzig, sagte Zwyssig. Gute Verhältnisse gebe es ab 2000 Metern.

Kaum Absagen trotz Januar-Rekordwärme

In Adelboden, wo letzte Woche mit plus 17,2 Grad ein Januar- Rekordwert gemessen wurde, sind Ferienwohnungen und Gruppen-Unterkünfte für die nächsten Wochen belegt. In Hotels seien aber noch einige Plätze zu haben.

Mit ausschlaggebend für den Kassensturz zum Ende der Saison sind für Adelboden Tagesausflügler, wie Stefan Zingg von Adelboden Tourismus einräumt. Von diesen seien in den vergangenen Tagen weniger gekommen.

Immer noch seien alle Hauptanlagen und -pisten offen, sagte Zingg. Ähnlich ist die Situation in Andermatt (UR), wo Tagesausflügler ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Die Buchungswerte sind gut, sagte Esther Imhasly, Leiterin des örtlichen Verkehrsbüros.

"Eigentlich müsste es in diesen Wochen voll sein", sagte der Leiter von Wildhaus Tourismus, Dominik Hasler. Auch in Wildhaus sei dies bei Ferienwohnungen der Fall, nicht jedoch bei einzelnen Hotels. Obwohl es im Tal aper ist, sind die Pisten dank Kunstschnee bis auf 1000 Meter hinab offen, wie Hasler sagte.

Schneefall in Sicht

In Graubünden schliesslich stellt Graubünden Ferien kaum Annullierungen fest. "Die Buchungen ziehen eher wieder etwas an", sagte Gieri Spescha, Sprecher der Dachorganisation. In den vergangenen Tagen sei die Zahl der Ausflügler allerdings gesunken. Möglicherweise komme aber bald wieder Winterstimmung auf, denn auf das Wochenende hin sei in den Bergen Schnee angesagt.

swissinfo und Agenturen

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