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Weko nimmt Mobilfunkmarkt unter die Lupe

Im Visier der Wettbewerbskommission: der schweizerische Mobilfunkmarkt. Keystone

Der Schweizer Mobilfunkmarkt wird von der Wettbewerbskommission (Weko) wegen Verdachts auf unzulässige Beschränkung des Wettbewerbs untersucht. Wie die Weko am Dienstag (16.05.) mitteilte, richtet sich das Verfahren gegen die Swisscom, Diax und Orange.

Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2000 - 07:04 publiziert

Die Wettbewerbshüter wollen insbesondere prüfen, ob die von allen drei Mobilfunkanbietern ähnlich strukturierten und angesetzten Handy-Tarife aus kartellrechtlicher Sicht zulässig sind.

Die für die Konsumenten unbefriedigende Situation könne darauf zurückzuführen sein, dass die drei Mobilfunkanbieter eine kollektiv marktbeherrschende Stellung zu ihren Gunsten ausnutzten und sich möglicherweise kartellrechtlich unkorrekt verhielten.

Die Wettbewerbskommission verwies auch auf die Diskrepanz zwischen dem scharfen Wettbewerb mit stark verbilligten Preisen in der Festnetztelefonie und der starren Entwicklung im Mobilfunk. Der Eröffnung der Untersuchung waren Kontakte der Weko mit der Eidgenössischen Kommunikationskommission vorausgegangen.

swissinfo und Agenturen

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