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Viag-Fusion: Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Insidergeschäfte

Wegen Verdachts auf Insidergeschäfte im Vorfeld der gescheiterten Alusuisse-Viag-Fusion sind Strafuntersuchungen gegen Unbekannt eingeleitet worden. Auskünfte sich auch von der BZ-Bank von Martin Ebner eingefordert worden.

Dieser Inhalt wurde am 28. Januar 2000 - 11:56 publiziert

Wegen Verdachts auf Insidergeschäfte im Vorfeld der gescheiterten Alusuisse-Viag-Fusion sind Strafuntersuchungen gegen Unbekannt eingeleitet worden. Auskünfte sich auch von der BZ-Bank von Martin Ebner eingefordert worden, der Grossaktionär der Alusuisse ist und den Deal vorangetrieben hatte.

Im Vorfeld der Fusionsankündigung der Algroup und der deutschen Viag kam es 1998 an der Schweizer Börse zu auffälligen Transaktionen. Der Insiderverdacht führte nun im vergangenen Dezember zur Eröffnung von Strafuntersuchungen unter anderem in den Kantonen Zürich und Schwyz, wie der Zürcher Bezirksanwalt Arno Thürig und der Sprecher der Schweizer Börse, Leo Hug, am Donnerstag (27.01.) zu einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Cash" bestätigten. Mit Verfügungen wollen die Behörden die an den auffälligen Transaktionen beteiligten Banken nun verpflichten, trotz Bankgeheimnis die Auftraggeber in Alusuisse- und Viag-Titeln zu nennen.

Zu den betroffenen Banken gehört auch die BZ-Bank von Algroup-Verwaltungsratspräsident Martin Ebner. Das Institut mit Sitz im Kanton Schwyz wehrte sich in einem Communique allerdings gegen die Darstellung des "Cash", die Strafuntersuchung laufe "gegen Ebners BZ-Bank". Richtig sei aber, dass die BZ-Bank als Mitglied der Schweizer Börse aufgefordert worden sei, den UntersuchungsbehördenAngaben über bestimmte Transaktionen im Zeitpunkt der geplanten Fusion abzuliefern.

SRI und Agenturen

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