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Vasella bestreitet Verlagerung von Novartis in die USA

Novartis-Chef Daniel Vasella hatte selbst zu entsprechenden Vermutungen Anlass gegeben. Keystone

Es bestehen gemäss Aussagen von Novartis- Konzernchef Daniel Vasella keine Pläne, das operative Geschäft des Pharmakonzerns von Basel in die USA zu verlegen. Aussagen von Vasella hatten letzte Woche entsprechende Vermutungen aufkommen lassen.

Dieser Inhalt wurde am 24. Juni 2001 - 11:41 publiziert

Vergangene Woche hatte Vasella durch Aussagen anlässlich einer Veranstaltung der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer für Unsicherheiten gesorgt, der Konzern könnte sein operatives Schwergewicht in die USA verlegen.

In einem Interview mit der «SonntagsBlick» sagte nun Vasella: «Es bestehen keine derartigen Pläne.» Aber in Europa hätten Pharmafirmen eindeutig an Boden verloren. Deshalb investierten viele Unternehmen mehr und mehr in den Vereinigten Staaten.

In den USA seien die Renditen grösser. Es werde mehr für Forschung und den Nachwuchs getan, und es bestünden weniger hemmende gesetzliche Vorschriften als in Europa, fügte Vasella an. Das sei einfach so. «Ich sage das ganz wertfrei», sagte Vasella.

Zum Nachlassen der Novartis-Aktien vergangene Woche sagte Vasella, dass der Konzern die Gelegenheit für Aktien-Rückkäufe nutzen werde. Die Märkte neigten zu Übertreibungen. Die Papiere des Pharmakonzerns hatten vergangenen Woche nachgelassen, nachdem das neue Produkt Zelmac in den USA nicht zugelassen worden war.

swissinfo und Agenturen

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