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US Open: Hingis und Federer unter Druck

Am US Open muss Martina Hinggis ihren Gegnerinnen die Zähne zeigen und siegen, um auf sicher die Nummer 1 zu bleiben. Keystone

Beim US Open in Flushing Meadows steht für die Schweizer Tennisprofis ab Montag (27.08.) einiges auf dem Spiel: Martina Hingis kämpft um die Nummer 1 im Ranking, Roger Federer um die Qualifikation für das Masters in Sydney.

Dieser Inhalt wurde am 25. August 2001 - 15:49 publiziert

Die Vorzeichen für Schweizer Triumphe waren schon besser. Martina Hingis hat seit dem Februar kein Turnier mehr gewonnen und zuletzt wegen eines verletzten Fusses pausieren müssen.

Roger Federer verlor sein letztes Einzel vor anderthalb Monaten in Gstaad beim 2:6, 1:6 gegen den Kroaten Ivan Ljubicic. Um Marc Rosset ist es zuletzt auch ruhig geworden, nachdem er den im Wimbledon-Frust verkündeten Rücktritt zurück genommen hatte. Im weiteren sind Michel Kratochvils Chancen eher klein, beginnt er doch gegen den starken Jewgeni Kafelnikow.

Und auch den von Patty Schnyder angeführten übrigen Schweizerinnen ist zwar allenfalls ein Startsieg, aber kaum ein langer Parcours durch das Tableau zuzutrauen.

Verletzung verhinderte Federers Vorbereitungen

Wegen einer Leistenverletzung musste Roger Federer auf die Vorbereitungsturniere in den Vereinigten Staaten verzichten. Wochenlang war im Training nur Physiotherapie möglich. "Erst wenn ich zwei Runden überstanden habe, kann ich genau sagen, wie ich drauf bin", sagt Federer vorsichtig.

Federers Chance, am Saison-Finale im November in Australien als Spieler und nicht als Ersatzmann dabei zu sein, ist nicht mehr so gross wie vor der Verletzungs-Pause. Der 20-jährige Baselbieter ist derzeit im "Race" die Nummer 9. Die ersten Sieben der Jahreswertung plus Goran Ivanisevic als Wimbledonsieger qualifizieren sich für Sydney. Der Rückstand auf den siebten Tim Henman beträgt 215 Weltranglistenpunkte.

Ende der Hingis-Regentschaft?

Unter Ranking-Druck steht auch Martina Hingis. Denn die Regentschaft von Martina scheint sich dem Ende zuzuneigen. Jennifer Capriati hat diese Saison bis vor dem US Open fast 700 Punkte mehr eingespielt als die 21-jährige Trübbacherin, obwohl sie drei Turniere weniger bestritten hat als Hingis. Hingis muss das US Open gewinnen, um ihre Chancen zu wahren. Es wäre ihr erster Erfolg an einem Major-Turnier seit dem Januar 1999.

Die ersten Anwärterinnen sind aber die fünf Amerikanerinnen Venus Williams (Titelhalterin, Wimbledonsiegerin), Jennifer Capriati, Lindsay Davenport, Serena Williams und Monica Seles, die Hingis diesen Sommer zweimal bezwungen hat.

swissinfo und Agenturen

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