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US-Banken retten Einlagensicherung vor Pleite

Dieser Inhalt wurde am 12. November 2009 - 22:00 publiziert

WASHINGTON (awp international) - Angesichts einer Flut von Regionalbank-Pleiten in den USA geht der staatlichen Einlagensicherung das Geld aus. Damit die Einrichtung zum Schutz der Sparer nicht selbst pleitegeht, müssen Amerikas Banken ihre Versicherungsbeiträge nun auf drei Jahre im Voraus zahlen.
Die ungewöhnliche Notmassnahme soll rund 45 Milliarden Dollar (30 Mrd Euro) in die Kassen der Einlagensicherung FDIC spülen. Das beschloss der Verwaltungsrat der Organisation am Donnerstag in Washington. Im Zuge der Finanzkrise gingen allein im laufenden Jahr bereits 120 meist kleinere und mittlere Institute in die Knie.
KOSTEN VON RUND 100 MILLIARDEN DOLLAR 2009-2013 BEFÜRCHTET
Dadurch rutschte die FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) erstmals in ihrer Geschichte selbst in die roten Zahlen. Zwar fand die Organisation in den allermeisten Fällen bisher andere Banken als Käufer der gescheiterten Häuser, sie blieb aber oftmals dennoch auf Ausfällen sitzen. Die FDIC sichert in den USA je Konto Einlagen bis zu 250.000 Dollar ab.
Experten rechnen mit vielen weiteren Zusammenbrüchen unter den noch fast 8200 versicherten Banken. Zur Jahresmitte standen mehr als 400 von ihnen als gefährdete Institute auf der "roten Liste" der FDIC. Für die Jahre 2009 bis 2013 befürchtet die FDIC durch die Pleitewelle Kosten von rund 100 Milliarden Dollar.
fd/DP/he

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