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United Continental legt Glanzstart hin (AF)

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2010 - 17:27 publiziert

CHICAGO (awp international) - Die neue Nummer eins am Himmel hat einen Glanzstart erwischt: United Continental schrieb im dritten Quartal einen Gewinn von unterm Strich 741 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte die Krise die beiden Gesellschaften noch mit zusammen 75 Millionen Dollar ins Minus gedrückt. Die US-Firmen waren jüngst zur weltgrössten Fluggesellschaft nach Passagieren fusioniert.
Beide Linien seien stark unterwegs, sagte Gesamtkonzernchef Jeff Smisek am Donnerstag. Das sahen die Börsianer genauso; die Aktie stieg um knapp 3 Prozent. Bereits am Vortag hatten die grossen US- Rivalen wie Delta, US Airways oder American Airlines satte Gewinne vermeldet. Die Lufthansa-Beteiligung JetBlue vermeldete am Donnerstag sogar Rekordzahlen.
Von der schweren Krise, in der vor allem die Geschäftsreisenden ausgeblieben waren, hat sich die Branche damit erholt. Bei United Continental stieg der Umsatz insgesamt um 21 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Beide Gesellschaften verbesserten sich dabei im Gleichschritt. "Wir haben mit der Integration begonnen", sagte Firmenchef Smisek. "Vor uns liegt noch eine Menge Arbeit."
Seit Monatsbeginn agieren die beiden Unternehmen unter dem Dach der United Continental Holdings. Nach Aussen hin tritt die weltgrösste Fluglinie unter dem Namen United auf, hat aber das Continental-Logo übernommen, die stilisierte Weltkugel. Der Anfang Mai angekündigte Zusammenschluss schafft einen Giganten, der im Jahr mehr als 144 Millionen Passagiere zu 370 Zielen in 59 Ländern bringt.
Das Streckennetz der beiden Fluggesellschaften ergänzt sich fast perfekt: United ist vor allem auf den Routen in die Region Asien- Pazifik stark, Continental auf den Strecken nach Europa und Lateinamerika. Die zwei Airlines sind bereits über das Luftfahrt- Bündnis Star Alliance miteinander verflochten, dem auch die Deutsche Lufthansa angehört.
Bislag war Delta Air Lines die Nummer eins am Himmel. In der Branche herrschten durch die Krise Sparzwänge und ein starker Konsolidierungsdruck. In der Wirtschaftskrise waren die Fluggäste ausgeblieben, nun lasten die steigenden Treibstoffpreise auf den Unternehmen. Bis zur Jahresmitte waren Verluste noch gang und gäbe./das/DP/zb

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