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UBS Q1: Konzerngewinn 2'202 Mio CHF (AWP-Konsens: 1'962 Mio)

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 07:02 publiziert

Zürich (awp) - Die UBS AG hat im ersten Quartal 2010 einen Konzerngewinn von 2'202 Mio CHF nach einem solchen von 1'205 Mio CHF im vierten Quartal 2009 erzielt. Im Investment Banking erwirtschaftete das Institut einen Vorsteuergewinn von 1'190 (VQ 297) Mio CHF und im Wealth Management & Swiss Bank von 1'161 (1'109) Mio CHF. Per Ende März verwaltete die Bank Vermögen von 2'267 Mrd CHF nach 2'233 Mrd CHF Ende 2009, wie die UBS am Dienstag mitteilte.
Das Institut verzeichnete im ersten Quartal konzernweit einen Neugeldabfluss von netto 18,0 (VQ -56,2) Mrd CHF, was den vorläufigen Daten entspricht, die die UBS bereits am 14. April veröffentlichte. Dabei flossen im Wealth Management & Swiss Bank (wie angekündigt) Kundengelder im Umfang von 8,2 (32,9) Mrd CHF und im Wealth Management Americas von 7,2 (-12,0) Mrd CHF ab. Im Global Asset Management zogen Kunden Gelder in der Höhe von 2,6 (-11,0) Mrd CHF ab.
Die von der UBS erzielten Resultate lagen auf Konzernstufe über der Konsensprognose der Analysten. Im Schnitt hatten diese (AWP-Konsens) auf Stufe Konzern einen Reingewinn von 1'962 Mio sowie verwaltete Vermögen von 2'249 Mrd CHF prognostiziert. Für das Investment Banking hatten sie mit einem Vorsteuergewinn von 1'239 Mio und für das Wealth Management & Swiss Bank von 1'076 Mio CHF gerechnet.
Die UBS weist per Ende März eine Tier-1-Ratio von 16,0% verglichen mit 15,4% per Ende Dezember aus. Die Bilanz belief sich auf 1'356 (VQ 1'341) Mrd CHF und die gesamten risikogewichteten Aktiven gemäss Basel II auf 209 (206,5) Mrd CHF.
Die UBS ist laut CEO Oswald Grübel auf gutem Weg, ihre mittelfristigen Ziele zu erreichen. Die Bank rechnet mit einer stetigen Verbesserung des Ergebnisses im Wealth Management und Asset Management, abhängig von den Marktbedingungen. Mit Blick auf das laufende zweite Quartal erwartet die Bank ein etwa gleiches Umfeld für den Wertpapierhandel wie im ersten Quartal. Dies obwohl die Staatsverschuldung in manchen europäischen Staaten zur Unsicherheit im Markt führe. Die Erholung der Finanzmärkte werde jedoch voraussichtlich anhalten, wovon das eigene Kredit- und Finanzberatungsgeschäft profitieren werde.
Die Nettoneugeldabflüsse dürften sich gemäss Medienmitteilung auf kurze Sicht auf einem relativ moderaten Niveau bewegen. Die Bank zeigt sich jedoch nach wie vor überzeugt, dass die ergriffenen Massnahmen zur Bekämpfung der Ursachen der Nettoabflüsse Wirkung zeigen werden. Die verwalteten Vermögen, die sich direkter auf die Erträge auswirken, seien abhängig von den Marktbewegungen, werden aber insgesamt stabil erwartet.
sig/gab

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