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Trotz verregnetem Juli gute Schweizer Badesaison

Dichtes Gedränge in der Badeanstalt "Oberer Letten" in Zürich am Sonntag 18. Juni 2000. Keystone

Der schöne August hat die Schweizer Badesaison gerettet. Die Betreiber der öffentlichen Bäder sind mit dem Saisonverlauf durchwegs zufrieden, wie eine Umfrage ergab. Trotz viel Regen im Juli wurden fast überall höhere Besucherzahlen verzeichnet als 1999.

Dieser Inhalt wurde am 12. September 2000 - 15:56 publiziert

Mai und Juni waren so gut wie lange nicht mehr, der August war überdurchschnittlich, nur der Juli tanzte aus der Reihe. So bilanzierten die Betreiber der Schweizer Badeanstalten ihren Saisonverlauf auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP.

"Wenn wir im Juli ein paar Sonnentage mehr gehabt hätten, dann könnten wir gar von einer sensationellen Badesaison sprechen", sagte Franco Seiler, der Betriebsleiter des Strandbads Mythenquai in Zürich.

Die Stadt Zürich rechnet laut zuständiger Behörde mit rund einer Million Eintritte in den öffentlichen Badeanstalten. Das sind rund 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Je zehn Prozent mehr Eintritte und Einnahmen im Vergleich zur letzten Saison verzeichneten die drei Basler Gartenbäder Eglisee, St. Jakob und Bachgraben gemäss Rolf Moser, Sachbearbeiter der Basler Bäder. Rund 580'000 Eintritte und 1,2 Mio. Franken Einnahmen seien ein respektables Ergebnis. Im Juli hatte es im Schweizer Badebetrieb bloss drei Spitzentage gegeben. Normalerweise erreicht die Badesaison in diesem Monat ihren Höhepunkt.

"Dieses Jahr sind die Besucherzahlen mit Sicherheit höher als 1999", sagte auch Marcel Blunier vom Berner Aarebad Marzili. Wegen des freien Eintritts gibt es hier keine gesicherten Zahlen. Doch aufgrund der gezählten Spitzentage, dürften die Besucherzahlen über dem jährlichen Durchschnitt von knapp 400'000 liegen, sagte Blunier.

Eine gute Saison hatte auch das Strandbad Zug. Es habe mehr Badegäste gegeben als letztes Jahr, sagte Bademeister Bernhard Stadlin. Seine Umsatzsteigerung um rund 25 Prozent sei aber vor allem auf die Konsumation der Gäste zurückzuführen.

Auch Westschweizer Freibäder zufrieden

Auch in der Romandie sind die Bademeister mit der ablaufenden Saison mehrheitlich zufrieden. Im Genfer Paquis-Bad sprach man sogar von einem ausgezeichneten Jahr. Sechs Prozent mehr Badegäste als 1999 verzeichnete das Lausanner Bellerive-Bad. Das Tief im Juli nicht mehr ganz aufholen konnte demgegenüber das NeuenburgerStrandbad Nid-du-Cro.

swissinfo und Agenturen

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