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Tennis: Federer mit blauem Auge, Gagliardi mit gutem Sieg

Roger Federer war im Spiel gegen Xavier Malisse alles andere als erfolgreich - siegte aber trotzdem. Keystone

Roger Federer und Emmanuelle Gagliardi haben beide die 3. Runde in Wimbledon erreicht. Federer brauchte viel Glück und war auf das Pech seiner Gegner angewiesen. Gagliardi hingegen gewann gegen eine 50 Plätze besser klassierte Spielerin und kann auf einen Erfolg zurück schauen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Juni 2001 - 23:03 publiziert

Mit einem sehr blauen Auge hat Roger Federer die 2. Runde überstanden: Er gewann gegen den Belgier Xavier Malisse in fünf Sätzen 6:3, 7:5, 3:6, 4:6 und 6:3. Malisse führte im fünften Satz mit einem Break 3:2 und wurde danach von Fussfehler-Entscheidungen und einem Strafpunkt aus dem Tritt geworfen. Schon die ersten beiden Sätze hatte Federer glücklich gewonnen, weil Malisse seine ersten 13 Breakbälle alle verschlug. Roger Federer gewann praktisch keines seiner Aufschlagspiele locker.

Der Baselbieter muss sich steigern, wenn er in Wimbledon in die zweite Turnierwoche kommen will. Am Freitag trifft er entweder auf den Schweden Jonas Björkman, der Michael Chang in drei Sätzen bezwang.

Erfolgreiche Gagliardi

Emmanuelle Gagliardi hat erstmals in Wimbledon die 3. Runde erreicht. Sie besiegte die in der Weltrangliste fast 50 Plätze besser klassierte Amerikanerin Kristina Brandi 6:1, 6:2. Gegen Brandi blieb die Schweizerin damit auch im dritten Duell ungeschlagen.

Für die bislang in dieser Saison wenig erfolgreiche Gagliardi ist das ein sehr guter Sieg, denn ihre Gegnerin Brandi hatte in den letzten Wochen an den Rasenturnieren von Birmingham und Rosmalen fünf Spiele gewonnen.

In der kommenden Runde trifft Gagliardi auf die als Nummer 5 gesetzte Serena Williams.

swissinfo und Agenturen

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