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Swiss Re steigert Halbjahres-Gewinn um 27 Prozent

Logo an Swiss Re Hauptsitz (Semesterzahlen) Keystone

Der weltweit zweitgrösste Rückversicherer, die Swiss Re (Schweizer Rück), hat am Mittwoch (13.09.) eine vorwiegend erfreuliche Halbjahresbilanz vorgelegt. Der Semestergewinn stieg auf fast 3,3 Mrd. Franken, was alle Erwartungen übertraf.

Dieser Inhalt wurde am 13. September 2000 - 10:38 publiziert

Der Gewinn ist hauptsächlich dem Finanzgeschäft zu verdanken.

Die Swiss Re zeigte in ihrer Mitteilung für 2000 einen Halbjahresgewinn nach Steuern, der mit 3,257 Mrd. Franken um 27 Prozent höher lag als im ersten Semester 1999. Nach Abzug von Minderheitsanteilen verblieb ein Reingewinn von 3,239 Mrd. Franken, ebenfalls 27 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Ergebnis, das weit über den Erwartungen der Finanzanalysten lag, wird vor allem auf das gute Resultat des Finanzgeschäfts sowie auf weitere Verbesserungen in der Lebensrückversicherung zurückgeführt.

Als nach wie vor unbefriedigend bezeichnete das Unternehmen das Ergebnis in der Nicht-Leben-Sparte, die weitere Verbesserungen erfordere. Für das ganze Jahr wird ein sehr gutes Gesamtergebnis erwartet.

Die Bruttoprämieneinnahmen wuchsen im ersten Halbjahr 2000 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um fünf Prozent auf 11,255 Mrd. Franken. Die Lebensrückversicherung wuchs dabei mit einem Plus von neun Prozent auf 3,202 Mrd. Franken deutlicher als die Nicht-Leben-Rückversicherung, die um vier Prozent auf 8,053 Mrd. Franken zulegte. Das Leben-Geschäft, das vor allem dank der Geschäftsentwicklung in den USA und in Britannien wuchs, vergrösserte seinen Anteil am Gesamtvolumen auf 28 Prozent.

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen fiel gemäss Mitteilung aussergewöhnlich hoch aus. Es lag mit 5,588 Mrd. Franken 22 Prozent höher als vor Jahresfrist. Diese Entwicklung soll nach den Erwartungen der Swiss Re bis zum Jahresende anhalten. Verstärkt dürfte das Leben-Geschäft wachsen. Dies sollte die schwierig bleibenden Marktverhältnisse im Nicht-Leben-Geschäft ausgleichen.

swissinfo und Agenturen

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