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Globaler Stresstest für die Meinungsfreiheit

SWI swissinfo.ch – Plattform der Stimmen der Meinungsfreiheit

© Ed Kashi / Vii

Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht, und doch alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Viele engagierte Menschen machen sich rund um die Welt Tag für Tag dafür stark. Hier bei SWI swissinfo.ch geben wir ihnen eine Plattform — in unserer Serie "Globale Stimmen der Freiheit". Alle Stationen können Sie auch auf unserer speziellen Weltkarte entdecken.

Dieser Inhalt wurde am 03. November 2021 - 13:41 publiziert

Sie heissen Manami, Dmitry, Jessica, Ellie oder Marie. Es sind Frauen und Männer aus der ganzen Welt. Unternehmerinnen, Journalisten, gewählte Politikerinnen oder einfach aktive Bürgerinnen und Bürger. Sie äussern sich, auch beruflich, zu öffentlichen Fragen. Kleinen wie grossen. Umstrittenen oder auch weniger umstrittenen. Was sie vereint, ist das tägliche Engagement dafür, dass sie sich frei äussern dürfen und – das ist wichtig – auch gehört werden.

Im Zeitalter der Digitalisierung, der globalen sozialen Medien und der Pandemie gilt es, die Meinungsfreiheit jeden Tag aufs Neue verteidigen. Das tun die Menschen hinter den Stimmen, die wir für unsere Kurzvideo-Reihe "Globale Stimmen der Freiheit" kennengelernt haben. An ganz verschiedenen Orten, unter den unterschiedlichsten Bedingungen und in vielfältigsten Kontexten machen sie sich für die Meinungsfreiheit stark.

Externer Inhalt

Unsere Weltreise zu den "Stimmen der Freiheit" beginnt auf der kleinen japanischen Insel Ishigaki, fast 2000 Kilometer südlich von Tokyo. Hier lebt die 28 Jahre alte Manami Mihara.

Von Ishigaki reisen wir einmal um die Welt in die Karabik, genauer gesagt nach Kuba, wo wir die online-Journalistin Jessica Dominguez Delgado treffen.

Von Kuba wollten wir in die russische Hauptstadt Moskau weiterreisen. Doch den ehemaligen Chefredaktor des eines führenden Nachrichtensenders trafen wir an einem ganz anderen Ort.

Die nächste Station unserer virtuellen Reise um den Globus ist Ellie Kisyombe, die aus dem ostafrikanischen Malawi stammt und vor mehr als zehn Jahren als Asylbewerberin in der irischen Hauptstadt Dublin ankam.

In Brasilien moderiert Gregório Duvivier die beliebte wöchentliche HBO-Brasilien-Show Greg News. Der Komiker sagt, vorauseilender Gehorsam und Selbstzensur seien die schlimmsten Feinde der Meinungsfreiheit.

Nabil Alosaidi aus Jemen träumt von einem Land, in dem unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit geschützt sind. Er bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe und plädiert dafür, den kriegsgebeutelten Jemen nicht seinem Schicksal zu überlassen.

Und in Thailands Hauptstadt Bangkok sprechen wir mit einem der renommiertesten Journalisten Südostasiens, Pravit Rojanaphruk. Er steht auf der schwarzen Liste der Regierung, nur weil er es wagt, über die Herausforderungen in einer vom Militär dominierten Monarchie zu schreiben und zu sprechen.

Marie Maurisse gibt in der Schweizer Stadt Lausanne das Online-Magazin Gotham City heraus. Gemeinsam mit ihrem Team deckt sie Wirtschaftsverbrechen auf und erlebt täglich die Grenzen der Pressefreiheit in der Modelldemokratie Schweiz.

Dylan Carter ist ein britischer Wirtschaftsjournalist, der seit mehreren Jahren in der Ukraine arbeitet. Dort ist um die Pressefreiheit ein Konflikt entbrannt, lange bevor Russland im Februar den Krieg begonnen hatte.

In seiner Arbeit erforscht Paolo Berizzi die Rückkehr des Neofaschismus und Neonazismus in Italien. Seit drei Jahren steht er unter ständigem Polizeischutz – aus politischen Gründen.

Die russisch-ukrainische Journalistin Galina Timchenko lebt und arbeitet seit Jahren in Lettland. Hier gründete sie eine Online-Multimedia-Plattform, auf der weiterhin publiziert wird, was die russischen Medien aufgrund der seit dem Krfieg noch strengeren Zensurvorschriften nicht mehr veröffentlichen dürfen.

Zwei Gesichter Mexikos: einerseits Demokratie, andererseits eines der gefährlichsten Länder der Welt. Das gilt insbesondere für Journalist:innen. Anfang dieses Jahres wurden zwei Investigativjournalisten des Nachrichtenportals "Monitor Michoacán", das auf die Aufdeckung von Korruption spezialistiert war, ermordet. Eines der Opfer war der Leiter. Darauf musste Joel Vera die Newsseite schliessen.

Dies sind die Beiträge der Serie in Form von Video-Interviews mit den Protagonist:innen.

Weitere Aspekte des Themas Meinungsfreiheit finden Sie auf unserer Fokusseite:

Serie Stimmen der Freiheit aus aller Welt

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

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