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Sulzer will wieder wachsen

Zur Gewinnentwicklung wollte Sulzer keine Angaben machen. Keystone

Der massive Konzernumbau des Technologie-Konzerns hat 2001 zu einem Einbruch des Auftragseingangs geführt. Für 2002 rechnet Sulzer wieder mit mehr Aufträgen.

Dieser Inhalt wurde am 24. Januar 2002 - 15:38 publiziert

Der Sulzer-Konzern erhielt letztes Jahr Aufträge für insgesamt 3,472 Mrd. Franken, 22% weniger als 2000, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Auf bereinigter Basis resultierte eine Zunahme um ein Prozent. Bei den nach dem Teilverkauf verbleibenden Kernbereichen habe der Bestellungs-Eingang um 17% auf 1,921 Mrd. Franken zugenommen. Bereinigt um Akquisitionen, Devestitionen und Währungseinflüsse ergibt sich ein Plus von 7%.

Die vier Kernbereiche - Sulzer Metco, Sulzer Turbomachinery Services, Sulzer Pumps - erreichten damit ihre Jahresziele. Der Zuwachs von 7% sei ein gutes Ergebnis, heisst es in der Mitteilung.

Die im Beschichtungs-Geschäft tätige Sulzer Metco steigerte den Bestellungseingang um 19% auf 429 Mio. Franken. Sulzer Turbomachinery Services schrieb mit 206 Mio. Franken 57% mehr Bestellungen in die Auftragsbücher. Sulzer Pumps erhielt mit 984 Mio. Franken 13% mehr Aufträge. Bei Sulzer Chemtech wuchs der Bestellungseingang um 10% auf 302 Mio. Franken. Sulzer Hexis mit ihren Brennstoffzellen-Systemen erhielt Aufträge im Wert von 8 Mio. Franken.

Der Bestellungseingang der verkauften Bereiche Sulzer Infra (heute: Axima) und Sulzer Textil sowie der noch zu verkaufenden Sulzer Burckhardt wurden nicht mehr kommuniziert. Diese Bereiche seien für Sulzers Zukunft nicht mehr relevant.

Für dieses Jahr rechnet Sulzer trotz schwierigem Umfeld mit mehr Aufträgen. Sulzer sei nun neu ausgerichtet und könne wieder wachsen, wurde Konzernchef Fred Kindle zitiert.

Zur Gewinnentwicklung wurden keine Angaben gemacht. Zahlen sollen am 8. März veröffentlicht werden.

Die Schweizer Börse reagierte vorerst enttäuscht. Der Sulzer-Kurs verlor im frühen Geschäft gegenüber dem Vorabend zeitweise gut 4%, erhohlte sich aber im Verlauf des Tages wieder.
swissinfo und Agenturen

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