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Die Schweiz kennt die vier Landessprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Englisch ist keine offizielle Sprache, wird aber oft benutzt, um Sprachbarrieren zu überwinden.

Dieser Inhalt wurde am 08. August 2022 - 15:00 publiziert
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Vier Sprachregionen hat die Schweiz: die Deutschschweiz (deutschsprachig), die Romandie (französischsprachig), die italienische Schweiz und die rätoromanische Schweiz. Offiziell zweisprachig sind drei Kantone – Bern, Freiburg und Wallis – und eine Stadt, Biel/Bienne. Der Kanton Graubünden ist dreisprachig.

Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Rätoromanisch ist nur dann eine Amtssprache, wenn sich die Informationen an Personen richten, die diese Sprache sprechen. Rätoromanisch ist eine Sprache mit lateinischen Wurzeln, die im Kanton Graubünden weit verbreitet ist.

In der Deutschschweiz fällt der Unterschied zwischen gesprochener Sprache – den zahlreichen schweizerdeutschen Dialekten – und der geschriebenen Sprache Hochdeutsch schnell auf.

62% der Bevölkerung haben Deutsch und einen schweizerdeutschen Dialekt als Hauptsprache. Für 23% ist Französisch die erste Sprache, für 8% Italienisch. Rätoromanisch kommt auf 0,5%. 23% der Schweizer Einwohner:innen geben eine andere Sprache als Hauptsprache an. Die häufigsten sind Englisch, Portugiesisch und Albanisch. Grundlage für diese Angaben ist eine Befragung, bei der mehrere Hauptsprachen genannt werden konnten.

Die Anteile des Französischen und der Nichtlandessprachen steigen, während Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch seit 1970 rückläufig sind. Am Arbeitsplatz wird am häufigsten Schweizerdeutsch gesprochen – gefolgt von Standarddeutsch, Französisch, Englisch und Italienisch.

Mindestens eine der Landessprachen zu sprechen, ist nach wie vor wichtig für die Integration in der Schweiz. Intensive oder wöchentliche Sprachkurse werden in allen Regionen angeboten, aber die Preise und Methoden variieren.

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