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Skispringen: Amman Dritter

Simon Amman hier bei seinem ersten Sprung, nach dem er auf Platz 2 lag. Keystone

Mit einer grossartigen Leistungen hat Simon Ammann beim Skispringen in Oberstdorf den vierten Podestplatz in Folge verbucht.

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2001 - 18:58 publiziert

Der 21-jährige Toggenburger Ammann war nach dem 1. Durchgang noch auf Rang 2 gelegen, musste sich schliesslich aber von Sieger Sven Hannawald (D) und Martin Höllwarth (Ö) geschlagen geben.

Sven Hannawald reichten zweimal 122 Meter, um den achten Weltcup-Sieg seiner Karriere zu realisieren. Höllwarth stiess mit dem weitesten Sprung des Tages auf 129 Meter noch vom neunten Rang aufs Podest vor. Als 19. fand der 27-fache Weltcupsieger Martin Schmitt, der zuletzt in Oberstdorf dreimal gewonnen hatte, nicht aus dem Tief.

Ammann zufrieden, K¨üttel nur bedingt

Ammann fand sich mit den unterschiedlichen Windbedingungen gut zurecht. Nach 119 Meter im ersten Durchgang steigerte er sich mit etwas längerem Anlauf noch auf 120 Meter. Mit Andreas Küttel als 29. erreichte auch der zweite Schweizer den Finaldurchgang.

"Mit dem ersten Sprung war ich nicht ganz zufrieden. Ich habe den Absprung leicht verpasst, und die Landung war nicht perfekt", bilanzierte der neue Star. "Wenn ich hier sitzen darf, sagt das alles darüber aus, ob ich mit meinen Resultat zufrieden bin", sagte Ammaann an der Medienkonferenz des Siegertrios.

Der 21-Jährige befindet sich im Weltcup-Zwischenklassement weiter auf der Überholspur. Als Siebter liegt er nun unmittelbar vor Martin Schmitt (De).

Andreas Küttel gewann zwar das Duell gegen den Amerikaner Clint Jones problemlos. Der Schweizer wurde aber vom Seitenwind verweht und segelte bloss auf 104 Meter. Im Final-Durchgang gelang ihm mit 111 Meter eine Steigerung, doch der 29. Schlussrang liegt unter seinen eigenen Erwartungen.

Erst Vierter Schweizer mit Podestplatz

Ammann, der Bauernsohn aus Unterwasser erreichte erst als vierter Schweizer im Rahmen der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf einen Podestplatz. Hans Schmid (1973), Walter Steiner (1976) und Stefan Zünd (1991) belegten wie Ammann den dritten Rang. Die bisher einzigen Siege gehen auf Steiner in Garmisch-Partenkirchen (De)1974 und Bischofshofen (Ö) 1977 zurück.

swissinfo und Hans Leuenberger, Oberstdorf, si

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