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Simone Oberer disqualifiziert

Eine verärgerte Simone Oberer am zweiten Wettkampftag in München. Keystone

Die Siebenkämpferin Simone Oberer hatte Pech: Sie erlitt am Samstag einen Einbruch und wurde zum Schluss noch disqualifiziert, weil sie die Bahn übertreten hatte.

Dieser Inhalt wurde am 10. August 2002 - 21:19 publiziert

Auch ohne den Lapsus hätte die Baslerin ihr Ziel nicht überreicht: Sie hatte die Bestleistung von 5820 Punkten überbieten wollen. Im Weitsprung (5,99) und Speer (36,22) blieb sie klar hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Da nützte auch die gute Ausgangslage nach dem ersten Tag und die vermeintliche starke Zeit über 800m (2:18,82) nichts. Vor der Disqualifikation wurde die Schweizerin mit 5730 Punkten im 17. Rang geführt. In der Endabrechnung wird sie als 22. und Letzte der 26 Gestarteten geführt.

Kampfrichter blieben hart



"Ich liess mich durch eine Linie irritieren und zog zu früh nach innen", erklärte Oberer nach dem misslichen Ergebnis. Die Nachwuchsathletin ging zwar sofort wieder in ihr Couloir zurück, doch die Kampfrichter hatten kein Nachsehen.

Die LCZ-Athletin ist trotz einer persönlichen Bestleistung über 200m (25,21) und starken Leistungen mit Ausnahme von Weitsprung und Speer noch einiges davon entfernt, als dritte Schweizerin nach Corinne Schneider und Patricia Nadler die 6000er-Marke erreichen.

Juniorin holte Gold

Die Jüngste im Feld stand zum Schluss zuoberst auf dem Podest. Die erst 19-jährige Junioren-Weltrekordhalterin Carolina Klüft aus Schweden ist nun auch schon bei den Aktiven das Mass aller Dinge und hat ihre eigene Jahresweltbestleistung auf 6542 Punkte gesteigert. Mit vier persönlichen Bestwerten hielt sie Sabine Braun (6434) klar in Schach. Die 37-jährige Deutsche bestritt den letzten Wettkampf ihrer 20-jährigen Karriere.

swissinfo und Agenturen

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