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Siemens ergattert ersten Lokauftrag in den USA - Einstieg in Fernverkehr

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2010 - 09:57 publiziert

MÜNCHEN/ERLANGEN (awp international) - Der Elektrokonzern Siemens hat im wichtigen Bahnmarkt USA erstmals einen Auftrag für seine Elektroloks ergattert. Der Bahnbetreiber Amtrak habe 70 Lokomotiven im Wert von rund 338 Millionen Euro für den Einsatz im Fernverkehr bestellt, teilte Siemens am Freitag in Erlangen mit. Die Loks sollen überwiegend im Siemens-Werk in kalifornischen Sacramento gefertigt und 2013 geliefert werden. Sein dortiges Werk hatte der Konzern im vergangenen Jahr für 26 Millionen US-Dollar erweitert.
Die bei Amtrak unter dem Namen "Cities Sprinter" laufenden Loks basieren auf dem Euro-Sprinter Konzept von Siemens, wie es in Europa etwa in Österreich eingesetzt wird. Amtrak erneuert in den kommenden 14 Jahren seine Flotte und will die Siemens Züge auf der bislang einzigen Hochgeschwindigkeitsstrecke des Landes zwischen den Städten Boston und Washington einsetzen.
Die USA sind nach Asien der weltweit zweitgrösste Bahnmarkt. Laut Siemens wurden zuletzt jährlich Aufträge im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar vergeben. Bislang war Siemens bereits im amerikanischen Nahverkehrsmarkt aktiv und lieferte Stadtbahnen./stb/enl/wiz

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