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Schweizer Konsumenten bleiben skeptisch

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bleiben trotz positiver Konjunkturaussichten skeptisch. Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) vierteljährlich erhobene Index der Konsumentenstimmung fiel zurück und stagniert.

Dieser Inhalt wurde am 11. November 1999 - 10:31 publiziert

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bleiben trotz positiver Konjunkturaussichten skeptisch. Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) vierteljährlich erhobene Index der Konsumentenstimmung fiel zurück und stagniert damit seit anderhalb Jahren an der Null-Linie.

Nach der Umfrage, die das Seco alle drei Monate bei rund 1.100 Haushalten durchführt, erreichte der Index der Konsumentenstimmung im Oktober minus zwei Punkte, sechs Punkte weniger als im vergangenen Juli, wie das Amt am Donnerstag (11.11.) bekanntgab. Das Konsumklima wird aber weiterhin als günstig bezeichnet, schwankt doch der Index laut Mitteilung seit nunmehr anderthalb Jahren um den Nullpunkt, nachdem er acht Jahre lang deutlich im Minus gewesen war.

Alle drei Teilindizes zeigten bei der jüngsten Umfrage nach unten. Insbesondere schätzen die Konsumenten die Wirtschaftslage der vergangenen zwölf Monate leicht pessimistisch ein, fiel doch dieser Index von sieben Punkten auf minus drei Punkte zurück. Weiter beurteilten die Haushalte ihre vergangene und künftige finanzielle Lage etwas weniger positiv als im Juli. Uneinheitlich entwickelten sich laut Seco die übrigen Indikatoren, die nicht in den Gesamtindex einfliessen. Die Haushalte stuften namentlich ihren Optimismus bezüglich der weiteren Wirtschaftsentwicklung merklich zurück, ohne jedoch in Pessimismus zu verfallen.

Die Sicherheit der Arbeitsplätze wurde negativer beurteilt als vor drei Monaten (minus 67 Punkte), aber lange nicht so negativ wie noch im April 1998 (minus 102 Punkte). Deutlich besser bewerten die Haushalte die Möglichkeit zu sparen. Günstiger als im Sommer stufen sie den Zeitpunkt für grössere Anschaffungen ein. Nach Einschätzung der Konsumenten hätten sich die Preise in den vergangenen Monaten etwas erhöht; für die kommenden Monate erwarteten sie keine Zunahme der Teuerung.

SRI und Agenturen

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