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Schweizer Bischöfe wollen Spannungen zwischen Kirchen abbauen

Roland Trauffer, Sekretär der Schweizerischen Bischofskonferenz. swissinfo.ch

Die Schweizer Bischöfe halten die umstrittene Vatikan-Erklärung "Dominus Jesus" für schlecht kommuniziert und bedauern die dadurch verursachten Verletzungen. Laut Roland Trauffer von der Schweizer Bischofskonferenz sucht man nun den Dialog.

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2000 - 13:30 publiziert

Ob die Erklärung aus dem Vatikan nur schlecht kommuniziert wurde, oder ob nicht doch mehr dahinter steckt, das fragen sich die andern Kirchen in der Schweiz. Die Erklärung "Dominus Jesus" hat auf alle Fälle ein schlechtes Klima geschaffen.

Die Spannungen zwischen der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Kirche seien deutlich gegeben und durch die im Sommer veröffentlichte Vatikanerklärung verdeutlicht worden, bestätigte der abtretende Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz (SBK, Roland Trauffer an einer Medienorientierung Anfang dieser Woche.

Seither hätten aber klärende Aussprachen zwischen der SBK), dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) stattgefunden, in denen der Wille zur Fortsetzung des ökumenischen Dialoges betont worden sei, sagte Trauffer. Es gelte Wege zu suchen, um die Spannungen zur evangelisch-reformierten Kirche abzubauen.

swissinfo und Agenturen




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