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Schweiz will sich für gerechtere Wasserverteilung einsetzen

Die Schweiz will sich am 2. Weltwasser-Forum in Den Haag für eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser einsetzen. Als besonderen Beitrag schlägt sie zudem vor, dass bei grenzüberschreitender Wasserverschmutzung der Verursacher haften soll.

Dieser Inhalt wurde am 14. März 2000 - 09:36 publiziert

Am 2. Weltwasser-Forum in Den Haag will sich die Schweiz für eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser einsetzen. Als besonderen Beitrag schlägt sie zudem vor, dass bei grenzüberschreitender Wasserverschmutzung der Verursacher haften soll.

Wie der Leiter der Schweizer Delegation, Staatssekretär Philippe Roch, am Dienstag (14.03.) in Bern vor den Medien ausführte, habe die vor kurzem erfolgte Verschmutzung von Donau und Theiss die Lücken in der internationalen Gesetzgebung deutlich gemacht. Deshalb wolle sich die Schweiz für die Schaffung von Normen über eine internationale Haftpflicht auf dem Gebiet des Gewässerschutzes einsetzen.

Mit dem Schweizer Vorschlag am Forum vom 17. bis 22. März soll dem Verursacherprinzip Rechnung getragen und den Geschädigten einfache Verfahren ermöglicht werden. Zudem soll für Unternehmen ein Anreiz geschaffen werden zur grösseren Beachtung des Umweltschutzes.

swissinfo und Agenturen

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