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Schweiz unterstützt Kampf gegen die Armut mit weiteren 420 Millionen Franken

Die Schweiz hilft mit, die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) im Kampf gegen die Armut neu zu alimentieren. Für die zwölfte Wiederauffüllung der IDA-Finanzmittel hat der Bundesrat am Montag (20.12.) 420 Millionen Franken gesprochen.

Dieser Inhalt wurde am 20. Dezember 1999 - 11:08 publiziert

Die Schweiz hilft mit, die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) im Kampf gegen die Armut neu zu alimentieren. Für die zwölfte Wiederauffüllung der IDA-Finanzmittel hat der Bundesrat am Montag (20.12.) 420 Millionen Franken gesprochen.

Mit Darlehen zu Vorzugsbedingungen unterstützt die IDA Entwicklungsprojekte in den ärmsten Ländern. Weil dies ihren entwicklungspolitischen Zielsetzungen entspricht, hat sich die Schweiz seit 1967 an praktisch allen Wiederauffüllungen beteiligt.

Neu macht die IDA die Gewährung ihrer Darlehen von Kriterien der "Guten Regierungsführung" (good governance) abhängig. Die Schweiz hatte sich aktiv dafür eingesetzt, da eine effiziente und transparente Verwaltung, die Rechtssicherheit und der Einbezug der Bevölkerung den Erfolg der Projekte wesentlich mitbestimmen.

Nicht zuletzt dank den Aktivitäten der IDA hätten nach offiziellen Angaben viele Entwicklungsländer in den letzten Jahrzehnten grosse Fortschritte bei der Armutsbekämpfung und der Steigerung der Lebensqualität erzielt. So konnte die Säuglingssterblichkeit seit 1970 weltweit um die Hälfte reduziert werden, und die Lebenserwartung stieg von 55 auf 64 Jahre.

Auf der anderen Seite leben heute immer noch drei Milliarden Menschen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag und 1,3 Milliarden Menschen mit weniger als einem Dollar. So bleibt denn auch die Linderung der Armut oberstes Ziel der IDA, wie Deza und Seco schreiben. Neu und wichtig sei, dass die Gewährung von Darlehen von Kriterien der Guten Regierungsführung abhängig gemacht werden. Und schliesslich unterstütze die IDA-Strategie eine ökologisch nachhaltige Entwicklung, da die Armutsproblematik oft mit umweltschädigenden Verhaltensweisen einhergehe.

SRI und Agenturen

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