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Schweiz soll Kongo bei Militärabrüstung helfen

Im Rahmen eines zweitägigen Arbeitsbesuchs von Verteidigungsminister Samuel Schmid im Kongo hat sein kongolesischer Amtskollege die Schweiz um Hilfe bei der Militärabrüstung gebeten.

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2008 - 10:23 publiziert

Chikez Diemu, Verteidigungsminister der Demokratischen Republik Kongo, möchte die kongolesischen Streitkräfte reduzieren. Die Schweiz ist seit den 1990er-Jahren daran, ihre Armee in mehreren Schritten zu verkleinern.

Diemu war besonders daran interessiert, welche Möglichkeiten die Schweiz zur Unterstützung seiner Pläne bieten kann und wie tausende Armeeangehörige wieder ins Zivilleben eingegliedert werden können.

Welcher Art die Hilfe der Schweiz sein könnte, konnte Schmids Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) noch nicht präzisieren. Eine Möglichkeit könnte die "demokratische Überwachung der Armeekräfte" sein, hiess es.

Später besuchte Schmid ein Flüchtlingslager bei Goma im Osten des Landes, wo über 10'000 Vertriebene leben. Er traf dort den Kommandanten des militärischen Flügels der UNO-Friedensmission, Babacar Gaye.

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