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Schweiz erklärt Israel ihre "Dialog-Politik"

Nach dem Wirbel um ein Treffen zwischen Vertretern der Schweiz und einem hohen Mitglied der radikal-islamischen Hamas ist der israelische Botschafter in der Schweiz, Ilan Elgar, im Bundeshaus empfangen worden.

Dieser Inhalt wurde am 16. Juli 2009 - 17:59 publiziert

Der stellvertretende Staatssekretär Pierre Helg habe dem israelischen Botschafter die Dialog-Politik der Schweiz erläutert, erklärte die Sprecherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Nadine Olivieri. Die Schweiz spreche mit allen Parteien und damit auch mit der Hamas.
Gleichzeitig habe Helg die Sorge der Schweiz über die humanitäre Lage im Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey sei beim Gespräch kurz dabei gewesen.

Nachdem in den Medien über das vertrauliche Gespräch zwischen einem Schweizer Diplomaten und dem Hamas-Vertreter Mahmud al-Zahar berichtet worden war, verlangte Israel von der Schweiz Erklärungen. Diese wurden von Jerusalem als nicht genügend erachtet.

Für Jerusalem ist die Hamas, die seit zwei Jahren den Gazastreifen kontrolliert, "eine Terrororganisation, mit der man nicht spricht". Für die Schweiz hingegen ist sie "ein wichtiger Akteur, den man bei der Lösung des Nahost-Konfliktes nicht ignorieren kann", wie Calmy-Rey im Westschweizer Fernsehen erklärt hatte.

swissinfo.ch und Agenturen

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