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Schoggi-Expansion

Barry Callebaut will zu den ganz Grossen gehören. Keystone

Die Schweizer Herstellerin von Kakao- und Schokolade-Produkten Barry Callebaut übernimmt den Kölner Schokoladeanbieter Stollwerck - für 256 Mio. Franken.

Dieser Inhalt wurde am 26. April 2002 - 12:37 publiziert

In einem ersten Schritt umfasse die Übernahme 96% der Stollwerck-Aktien, welche von der Imhoff Industrie Holding und der gemeinnützigen Imhoff-Stiftung gehalten würden, teilte Barry Callebaut am Freitag mit.

Gemeinsam wollen beide Unternehmen eine führende Marktposition in Europa und vor allem in Deutschland einnehmen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Gemeinsam würden die beiden Unternehmen einen Umsatz von 3,325 Mrd. Franken erlangen.

Synergien und einmalige zusätzliche Kosten

Die Stollwerck-Akquisition führe zu einmaligen Restrukturierungskosten von rund 80 Mio. Franken. Diese würden zu Lasten der laufenden Rechnung verbucht.

Die beiden Partner schätzen das Synergiepotenzial auf rund 32 Mio. Franken pro Jahr. Wo genau gespart werden könne, müsse erst noch geprüft werden, sagte eine Barry Callebaut-Sprecherin. Über einen allfälligen Stellenabbau könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Kind der Fusion

Die Firma Barry Callebaut hat ihren Hauptsitz in Zürich. Sie entstand 1996 aus der Vereinigung des belgischen Herstellers Callebaut AG und der französischen Firma Cacao Barry. Durch den Zusammenschluss wurde aus Barry Callebaut der weltweit zweitgrösste Hersteller von Schokoladenguss und eines der grössten kakaoverarbeitenden Unternehmen.

Barry Callebaut expandierte unter anderem nach Asien, wo die bereits 1992 in Hongkong und Singapur gegründete Callebaut Asia Pacific im Jahre 1997 das erste Produktionswerk in Singapur eröffnete. Seit 1998 wird Barry Callebaut an der Schweizer Börse gehandelt.

swissinfo und Agenturen

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