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Sammelklage gegen Apple in Südkorea wegen Standortspeicherung bei iPhone

Dieser Inhalt wurde am 17. August 2011 - 06:37 publiziert

Seoul (awp/sda/dapd) - Eine Gruppe von mehr als 25'000 Südkoreanern hat den Apple-Konzern wegen Verstosses gegen den Datenschutz in Bezug auf das iPhone verklagt. Der Anwalt Kim Hyeong Seok sagte am Mittwoch, die 27'612 Kläger forderten je eine Million Won (728 Franken) Entschädigung.
Die Sammelklage richtet sich laut Aussagen des Anwalts gegen Apple und dessen südkoreanische Vertretung. Im Frühjahr war bekannt geworden, dass das Mobiltelefon iPhone und der Minicomputer iPad langfristige Bewegungsprofile aller Nutzer speichern können.
Die Speicherung dieser Ortungsdaten erregte in zahlreichen Ländern Kritik, auch in der Schweiz. Der Datenschutz will wissen, wem die Daten zur Verfügung stehen und wozu sie erhoben werden. Eine Sammelklage in gleicher Sache reichten auch Nutzer in den USA ein.
Dass er sich gegen Apple durchzusetzen weiss, hat der südkoreanische Anwalt Kim Hyeong Seok bereits gezeigt. Eine im April eingereichte Klage wegen der Lokalisierungsfunktion des iPhones brachte ihm selbst eine Million Won ein.

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