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Sabena verhandelt mit Airbus über Flugzeug-Abbestellung

Wird Sabena zu einer regionalen Fluggesellschaft zurück gestutzt? Keystone Archive

Die tief in der Finanzklemme steckende belgische Luftfahrt-Gesellschaft Sabena will die Bestellung von 19 Airbus-Flugzeugen kündigen oder zumindest aufschieben.

Dieser Inhalt wurde am 18. Juni 2001 - 16:49 publiziert

Verhandlungen über eine Lösung seien mit dem Flugzeughersteller Airbus Industries in Gang, wie Sabena-Sprecher Wilfried Remans am Montag (18.06.) sagte. Die finanzielle Situation der Sabena liesse die Übernahme der 19 Maschinen nicht zu.

Die Swissair-Tochter Sabena hatte 1997 im Rahmen ihrer mittlerweile gescheiterten Expansionsstrategie 34 neue Airbus-Maschinen des Typs A319 und A320 bestellt, welche die alten Boeing 737 ersetzen sollten. Davon wurden bislang 15 Stück geliefert.

Am Montag fand in Brüssel auch die Verwaltungsratssitzung der Sabena statt, in der über neue Restrukturierungs- und Finanzierungsmassnahmen entschieden werden sollte. Dabei werde die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Sabena auf den Status einer regionalen Fluggesellschaft mit Fokus auf europäische Destinationen zu reduzieren, hiess es.

Die Swissair Group ist zu 49,5 Prozent an der Sabena beteiligt und soll ihre Beteiligung nach der Ratifizierung der bilateralen Verträge mit der EU auf 85 Prozent aufstocken. Die Sabena flog im vergangenen Jahr rund eine halbe Milliarde Franken Verlust ein.

swissinfo und Agenturen

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