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Roche: Mabthera verzögert Notwendigkeit einer Chemotherapie bei FL-Blutkrebs

Dieser Inhalt wurde am 06. Dezember 2010 - 06:37 publiziert

Basel (awp) - Das Roche-Medikament Mabthera vermindert für Patienten mit asymptomatischem follikulärem Lymphom (FL) das Risiko einer später notwendigen Chemo- oder Strahlentherapie um 80%. Diese positiven Daten gehen laut Roche aus einer Phase-III-Studie hervor, die am Sonntag in Orlando/Florida am jährlich stattfindenden Treffen der American Society of Hematology (ASH) präsentiert wurde.
Eine sofortige Therapie mit MabThera (Induktionstherapie), gefolgt von einer fortgesetzten Anwendung von MabThera als Erhaltungstherapie verzögert laut Studie bei Patienten mit dieser Blutkrebsart im Vergleich zur Beobachtungsstrategie die Notwendigkeit einer Chemotherapie oder Strahlentherapie. Das Risiko einer Verschlechterung der Erkrankung werde damit verringert und das progressionsfreie Überleben verlängert, heisst es in der Mitteilung von Roche weiter. Das Sicherheitsprofil habe den früheren Erfahrungen mit MabThera entsprochen.
"Wir haben einen neuen Weg gefunden, um diese Krankheit im frühen Stadium zu behandeln," wird der leitende Prüfarzt Kirit Ardeshna vom University College Hospital in London zitiert. "Für viele Patienten ist es wichtig, den Beginn der Chemotherapie möglichst lange hinauszuzögern, und für sie sind die Ergebnisse dieser Studie ein grosser Fortschritt."
mk

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