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Richemont und Audemars Piguet übernehmen Uhrengeschäft von Mannesmann

Die Uhrenfabrik Audemars Piguet in Le Brassus. Keystone

Der Zuger Luxusgüter-Konzern Richemont und die Uhrenmanufaktur Audemars Piguet wollen gemeinsam das Uhrengeschäft des Mannesmann-Konzerns übernehmen. Die beiden Unternehmen gingen eine entsprechende Vereinbarung ein.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2000 - 12:17 publiziert

Nach der Übernahme des Mannesmann-Konzerns durch die britische Vodafone hatte Mannesmann vergangenen Monat angekündigt, für das unter dem Dach der schweizerischen Holding Les Manufactures Horlogeres (LMH) vereinte Uhrengeschäft werde laut Mitteilung vom Donnerstag (08.06.) ein Käufer gesucht.

Zur LMH gehören die Luxusmarken Jaeger-LeCoultre in Sentier, die IWC in Schaffhausen sowie die Lange Uhren GmbH im sächsischen Glashütte.

Audemars Piguet arbeitet laut Mitteilung bereits eng mit LMH zusammen und besitzt 40 Prozent der Jaeger-LeCoultre-Aktien. Das Abkommen mit Richemont beeinträchtige die Unabhängigkeit von Audemars Piguet in keiner Weise, heisst es in der Mitteilung.

Am Mannesmann-Uhrengeschäft sind auch andere Firmen interessiert, unter anderem die Bieler Swatch Group, der weltweit grösste Uhrenhersteller.

swissinfo und Agenturen

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