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Rekordhohe Suizid-Quote mit Schusswaffen

Die Schweiz hält bei Selbsttötungen mit Schusswaffen einen traurigen Rekord: 43,6% der 15- bis 24-jährigen Männer, die einen Suizid begehen, bringen sich mit einer Feuerwaffe um – deutlich mehr als in jedem anderen Land in Europa.

Dieser Inhalt wurde am 03. August 2008 - 10:40 publiziert

An zweiter Stelle folgen Finnland (28%) und Frankreich (19,1%). In Deutschland liegt die Jugend-Selbsttötungsquote mit einer Waffe bei 5%.

Die hohe Zahl von Schusswaffensuiziden in der Schweiz habe einen direkten Zusammenhang mit der hohen Verfügbarkeit von Waffen, hält die Studie fest. Dies gelte insbesondere für die Heimaufbewahrung von Sturmgewehren und Pistolen aus Armeebeständen.

Die Studie der "European Alliance Against Depression" (EAAD) untersuchte 15'000 Suizide von 15- bis 24-Jährigen in 15 Ländern. Sie wurden in der aktuellen Ausgabe das Fachmagazins "Journal of Affective Disorders" veröffentlicht.

In der Schweiz sterben pro Jahr zwischen 1300 und 1400 Menschen durch Suizid. Die Schweiz gehört nach Russland, Ungarn, Slowenien, Finnland und Kroatien zu den Ländern mit überdurchschnittlicher Suizidrate.

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