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Rekordeinbruch der Exporte wegen Krise

Die Wirtschaftskrise setzt dem Schweizer Aussenhandel so stark zu wie noch nie. Die Exporte sackten im ersten Halbjahr nominal um fast 16 Prozent ab. Das ist der stärkste je gemessene Rückgang in einem Halbjahr.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juli 2009 - 08:43 publiziert

Allein im Juni tauchten die Exporte um 20,4% auf 14,93 Mrd. Franken. Real, also um die Teuerung bereinigt, betrug das Minus sogar 23,5%. Etwas weniger stark litten die Importe: Sie gingen um 17,7 (real: 10,7%) auf 13,36 Mrd. Fr. zurück, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

Alle Exportbranchen wiesen ein Minus auf, sechs von zehn erlitten dabei einen Rückgang zwischen 20 und 40%. Besonders hart getroffen wurden im Juni erneut die Metall- (-38,7%) und die Uhrenindustrie (-31,9%).

Der Schweizer Aussenhandel blickt damit auf ein rabenschwarzes erstes Halbjahr zurück. Mit einem Rückgang der Ein- und Ausfuhren um je 16% rutschte er auf den Stand des Jahres 2006 ab. Besonders mit der EU liess der Warenverkehr "überdeutlich" nach, wie die EZV festhält.

Die Exporte sanken von Januar bis Juni nominal um 15,6% auf 88,91 Mrd. Franken. Real betrug das Minus 17,4%. Die Importe verringerten sich um 16,2% auf 79,91 Mrd. Franken. Teuerungsbereinigt beträgt der Rückgang 10%. Die Handelsbilanz wies einen Überschuss von 9 Mrd. Fr. aus.

swissinfo.ch und Agenturen

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