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Regierungswahlen in den Kantonen Basel-Land, Schwyz und Sankt Gallen

In drei Kantonen hat das Stimmvolk am Wochenende über die Besetzung von insgesamt sieben Regierungssitzen entschieden: In St. Gallen gewann die CVP; in Basel-Land verteidigte die FDP ihren zweiten Sitz; in Schwyz verbleibt die SP in der Exekutive.

Dieser Inhalt wurde am 16. April 2000 - 17:45 publiziert

In drei Kantonen haben die Stimmberechtigten am Wochenende über die Besetzung von insgesamt sieben Regierungssitzen entschieden: In St. Gallen gewann die CVP die Stichwahl; im Kanton Basel-Land verteidigte die FDP ihren zweiten Sitz in der Regierung und im Kanton Schwyz bleibt die SP in der Exekutive und die SVP in der Opposition.

Kanton St. Gallen: CVP setzt sich gegen SVP durch

In der Stichwahl um den sieben Sitz in der St. Galler Regierung ist die SVP mit Markus Straub gescheitert. Die CVP konnte im zweiten Wahlgang mit Josef Keller ihre drei Sitze bewahren. Josef Keller erzielte 56'219 Stimmen, Markus Straub 19'588. Im ersten Wahlgang am 12. März waren nur sechs Regierungsmitglieder - drei FDP, zwei CVP, ein SP - gewählt worden.

Kanton Basel-Land: FDP kann zweiten Sitz verteidigen

Die FDP kann ihren zweiten Sitz in der Baselbieter Regierung halten: Die Baselbieterinnen und Baselbieter wählten am Sonntag (16.04.) den freisinnigen Kandidaten Adrian Ballmer mit 50,7 Prozent der Stimmen zum neuen Mitglied der Kantonsregierung. Ballmer, der 25'877 Stimmen erhielt, konnte sich damit gegen den SP-Kandidaten Urs Wüthrich durchsetzen.

Der Sissacher Wüthrich schnitt im Oberbaselbiet besser ab und war deshalb nach den ersten Resultaten im Rennen vorne gelegen. Er erhielt zuletzt 24'972 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 25 540 Stimmen. Die Ersatzwahl in den Regierungsrat des Kantons Basel-Land war nötig geworden, weil FDP-Finanzdirektor Hans Fünfschilling nach seiner Wahl in den Ständerat zurückgetreten ist. In der Baselbieter Regierung ist weiterhin die FDP mit zwei Mitgliedern und die CVP, die SVP und die SP mit je einem Mitglied vertreten.

Kanton Schwyz: "Zauberformel" knapp gehalten

Im Kanton Schwyz bleibt die SP in der Regierung und die SVP in der Opposition. Den Ausschlag gaben indes nur 33 Stimmen. Die Schwyzer Exekutive besteht weiter aus vier Vertretern der CVP, zwei der Liberalen (FDP) sowie einem Sozialdemokraten. Am 12. März waren nur die beiden CVP-Regierungsräte Franz Marty und Kurt Zibung gewählt worden.

Die besten Resultate im zweiten Wahlgang erzielten die bisherigen Werner Inderbitzin (CVP) und Friedrich Huwyler (FDP) mit 17'813 und 17'436 Stimmen. Auf die nächsten Plätze kamen die Neulinge Georg Hess (CVP) mit 17'186 Stimmen und Alois Christen (FDP) mit 15'055 Stimmen. Der im ersten Wahlgang enttäuschende Sozialdemokrat Armin Hüppin erhielt 11'049 Stimmen und konnte den über 50-jährigen Sitz der SP gegen den SVP-Kandidaten Richard Bingisser (11'016 Stimmen) knapp verteidigen.

swissinfo und Agenturen

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