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Rebsorte "Mara" offiziell anerkannt

Durch die Kombination der Sorten Gamay und Reichensteiner 1970 hatte Agroscope (ACW) eine neue Traube, die "Mara", entwickelt. Weil sie lange Zeit empfindlich auf zu viel Wärme reagierte, wird sie erst jetzt als Standard-Rebe angeboten.

Dieser Inhalt wurde am 30. März 2009 - 13:55 publiziert

Die Sorte "Mara", 1970 aus einer Kreuzung entstanden, wurde in zahlreichen Versuchen an verschiedenen Versuchsbetrieben von Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) in der West- und Südschweiz angebaut.

Erst in den Jahren 2008 und 2009 ist sie als Standardvermehrungsmaterial bei Schweizer Rebschulisten zur Verfügung gestellt worden.

Das Interesse sei von Seiten der Winzer gekommen, sagt Olivier Viret. Der ACW-Forscher betont, die Sorte sei ziemlich resistent gegenüber Fäulnis, frühreif und interessant für die Assemblage.

Die Sorte "Mara" stammt aus derselben Reben-Linie wie "Gamaret" und "Garanoir", zwei Sorten, die seit 1990 homologiert sind.

Was die "Mara" betrifft, seien die Rebenforscher während längerer Zeit vorsichtig gewesen, da sich diese Sorte empfindlicher als "Gamaret" und "Garanoir" erwiesen habe. An sehr warmen Hängen habe sie eine Tendenz zur Überreife entwickelt, was sich schädlich auf die Weinqualität auswirke.

swissinfo und Agenturen

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