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Postkarten für die Gerechtigkeit

Gut 40 Schweizer Parlamentarier fordern die Aufklärung der Geschehnisse vom 4. Juni 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens ins Peking. Sie unterschrieben auf dem Bundesplatz in Bern Postkarten zuhanden des chinesischen Botschafters.

Dieser Inhalt wurde am 04. Juni 2009 - 17:39 publiziert

Politiker aus allen Fraktionen und beiden Parlamentskammern setzten ihre Unterschrift auf die Karten. Die gewalttätigen Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz in Peking jähren sich zum 20.Mal.

Rund 80 Parlamentsmitglieder hatten am Morgen weisse Rosen auf der Brust getragen, aus Solidarität mit den Familien der Opfer.

Damals schossen Soldaten in Panzern auf unbewaffnete Demonstranten, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzten. Nach Angaben der chinesischen Regierung starben 241 Personen. Menschenrechtsorganisationen gehen von viel mehr Opfern aus.

Organisiert wurde die Aktion von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Die Weltöffentlichkeit schweige über das, was vor 20 Jahren in China passiert sei, sagt die Organisation.

Die Parlamentarier wollen erreichen, dass Chinas Botschafter sich für Gerechtigkeit für die Opfer und die Hinterbliebenen einsetzt.

swissinfo.ch und Agenturen

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