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Portugals Premier gegen EU-Hilfen

Dieser Inhalt wurde am 14. Januar 2011 - 09:01 publiziert

WIEN (awp international) - Portugals Regierungschef José Sócrates hat nach der erfolgreichen Auktion von Staatsanleihen Hilfe der Europäischen Union (EU) abgelehnt. "Wir haben nicht die Absicht, auf finanzielle Hilfen der EU oder des Internationalen Währungsfonds zurückzugreifen", sagte Portugals Ministerpräsident in einem Interview mit der österreichischen Zeitung "Kurier" (Freitagausgabe). Portugal brauche "die externe Unterstützung nicht, weil es nicht notwendig ist".
Das hoch verschuldete Portugal werde sich auch künftig an den Finanzmärkten frisches Geld besorgen können, sagte der Regierungschef. Die Versteigerung von Staatsanleihen am Mittwoch wertete Sócrates als einen Erfolg. "Das ist ein Beweis für das Vertrauen in die portugiesische Wirtschaft und in die Massnahmen, die wir getroffen haben", sagte er. Portugal gehört laut dem Regierungschef zu den "erfolgreichsten Ländern der EU im Hinblick auf die Konsolidierung des öffentlichen Haushaltes 2010"./jkr/bgf

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