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Schweiz bei den Nachbarn beliebt

Relative Mehrheiten der Wahlberechtigten in den an die Schweiz grenzenden Regionen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien möchten zur Schweiz wechseln. Dies stellt die "Weltwoche" nach einer Befragung von insgesamt 1791 Personen fest.

Dieser Inhalt wurde am 14. Juli 2010 - 18:31 publiziert

Durchgeführt wurde die Befragung in Baden-Württemberg (Deutschland), Vorarlberg (Österreich) Savoyen/Hochsavoyen (Frankreich) und Como/Varese (Italien).

Mehr als die Hälfte (je 52 Prozent) der österreichischen und italienischen Nachbarn sähen es gerne, wenn ihre Region der Schweiz beitreten würde. Unter den deutschen und französischen Nachbarn sind etwas weniger als die Hälfte (48 Prozent) gleicher Ansicht.

Gegen den Wechsel zur Schweiz sprachen sich im Vorarlberg 35 Prozent aus, wie es im Artikel der Weltwoche heisst. In Como/Varese waren es 44 Prozent, in Baden-Württemberg 40 Prozent und in Savoyen/Hochsavoyen 39 Prozent.

Als Exportschlager erwies sich die direkte Demokratie: Zwischen 72 Prozent (Savoyen/Hochsavoyen) und 82 Prozent (Como/Varese) der Wahlberechtigten in den vier Regionen sind der Meinung, dass in ihren Ländern nach dem Vorbild der Schweiz ein solches stärkeres Mitspracherecht eingeführt werden sollte.

Geht es um die "allgemeine Attraktivität" der Schweiz, ist das Bild differenziert: 69 Prozent der deutschen Nachbarn finden die Schweiz attraktiver als ihr Land. Bei den anderen Nachbarn findet diese Frage nur knappe relative Mehrheiten, nämlich 46 Prozent in Italien, 44 in Frankreich und 42 in Österreich.

Hintergrund der Umfrage ist eine Motion der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Parteipräsident Toni Brunner und Fraktionschef Caspar Baader und 26 ihrer Parteikollegen haben einen Vorstoss unterzeichnet, der eine Verfassungsänderung bewirken will.

Danach könnten folgende Gebiete den Beitritt zur Eidgenossenschaft beantragen: Elsass (Frankreich), Aosta (Italien), Bozen (Italien), Jura (Frankreich), Vorarlberg (Österreich), Ain (Frankreich), Savoyen (Frankreich), Baden-Württemberg (Deutschland), Varese (Italien) und Como (Italien).

swissinfo.ch und Agenturen

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