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EDA hilft Menschenrechts-Forum bei Auflösung

Der Bund unterstützt das verschuldete Global Humanitarian Forum in Genf bei dessen Auflösung. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist bereit, während der Kündigungsfrist Löhne und Sozialabgaben zu tragen und die Hälfte der Schulden zu übernehmen.

Dieser Inhalt wurde am 31. März 2010 - 18:16 publiziert

Das EDA hat dafür eine Summe von 1,75 Millionen Franken vorgesehen. Löhne und Sozialabgaben für die 22 Angestellten des Global Humanitarian Forums (GHF) würden bis zum Ende der ordentlichen Kündigungsfristen übernommen, teilte das EDA am Mittwoch mit.

Diese Fristen laufen bis Ende Mai. Bisher unterstützte die Schweiz das Menschenrechts-Forum – eine private Stiftung – mit einem Jahresbeitrag von einer Million Franken. Ende 2009 zeichneten sich beim GHF Engpässe bei der Geldbeschaffung ab.

In einer superprovisorischen Verfügung forderte die Stiftungsaufsicht das Menschenrechts-Forum am 19. März auf, einen Sanierungsplan oder ein Gesuch um Auflösung einzureichen. Inzwischen habe der Stiftungsrat beschlossen, die Tätigkeiten des Forums einzustellen, hielt das EDA dazu fest.

Das 2007 als private Stiftung gegründete Global Humanitarian Forum habe zum Dialog über bedeutende Herausforderungen für die Menschheit beigetragen, zum Beispiel indem es auf die humanitären Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht habe, schreibt das EDA.

Chef des GHF ist Walter Fust, der frühere Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), und Präsident der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Ein Teil der Themen des Genfer Forums wird laut EDA ins Programm des World Economic Forum (WEF) in Davos aufgenommen.

swissinfo.ch und Agenturen

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