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Peugeot Citroen weiter mit Verlust - Operativer Gewinn im 1. Halbjahr geplant

Dieser Inhalt wurde am 10. Februar 2010 - 08:50 publiziert

PARIS (awp international) - Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat das vergangene Jahr mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Im zweiten Halbjahr gelang dem Konzern jedoch auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone. Auch im ersten Halbjahr 2010 solle das operative Konzernergebnis positiv ausfallen, gab Konzern-Chef Philippe Varin am Mittwoch als Marschrichtung vor.
Im Zeitraum von Juli bis Dezember 2009 erzielte der Konzern mit den Marken Peugeot und Citroen dank der Abwrackprämien in vielen Ländern einen operativen Gewinn von 137 Millionen Euro. Nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte blieb damit für das Gesamtjahr aber ein operativer Verlust von 689 Millionen Euro. Unterm Strich fiel gar ein Fehlbetrag von 1,161 Milliarden Euro an. Im Vorjahr hatte das Minus 363 Millionen Euro betragen.
WENIGER FAHRZEUGE VERKAUFT
Die weltweiten Auslieferungen des Autobauers gingen im Jahr 2009 um 2,2 Prozent auf 3,188 Millionen Fahrzeuge zurück. Damit schnitt das Unternehmen den Angaben zufolge besser ab als der Gesamtmarkt, der um 3,1 Prozent schrumpfte. Der Umsatz ging um fast elf Prozent auf 48,417 Milliarden Euro zurück.
PSA-Chef Varin erwartet für die kommenden Monate einen weiter rückläufigen Trend: "2010 wird ebenfalls ein schwieriges Jahr sein. Der europäische Markt dürfte um neun Prozent zurückgehen." Er wolle mit neuen Modellen, geringeren Kosten sowie gezielten Verkaufsförderungen gegensteuern. Ziel sei, den Marktanteil weiter zu steigern. Für Europa gibt der Konzern den Anteil an den Verkäufen im vergangenen Jahr mit 13,7 Prozent an. Der Hersteller, der seinen Schwerpunkt bei Kleinwagen hat, galt im vergangenen Jahr als einer der Gewinner der staatlichen Subventionsprogramme und dürfte nun vom Auslaufen der Abwrackprämien besonders getroffen werden./dct/stw/tw

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